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«SalüBox»: Test mit neuer Paketbox

2022-05-24 14:05:05
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Quelle: Stadt Zürich

Die Stadt Zürich testet ab kommendem Herbst im Pilotprojekt «SalüBox» die Akzeptanz und Nutzung einer neuen Paketbox, wie die Stadt Zürich ausführt.

Der Test mit vier Boxen bei ÖV-Haltestellen und Wohnsiedlungen solle zeigen, wie weit solch eine Paketbox zu einer Stadt der kurzen Wege und zur smarten Haltestelle der Zukunft beiträgt. Paketboxen seien öffentliche Behälter, in denen Pakete deponiert und abgeholt werden können.

Ab Herbst 2022 führt die Stadt Zürich das Pilotprojekt «SalüBox» durch. Damit solle der boomende Paketlieferverkehr reduziert werden.

Anders als andere Paketboxen steht die «SalüBox» allen Paketdiensten offen. Sie ermöglicht Pakete jederzeit abzuholen, zu versenden oder Gegenstände zu tauschen, ohne das Risiko, dass sie gestohlen oder beschädigt werden.

Die Boxen seien als Ergänzung und Alternative zum heutigen Milchkasten gedacht. Auch das lokale Gewerbe und der Detailhandel können die «SalüBox» nutzen.

So können ausserhalb der Öffnungszeiten bestellte Waren für die Kundschaft hinterlegt werden. Zugleich beleben die Nutzenden diese Standorte, die dadurch wiederum attraktiver werden für Erdgeschossnutzungen.Im Pilotprojekt seien vier öffentlich zugängliche «SalüBoxen» vorgesehen.

Davon befinden sich zwei direkt bei städtischen Wohnsiedlungen (Lochergut und Hornbach) und zwei weitere bei VBZ-Tramhaltestellen (Luegisland und Bucheggplatz).Ab 25. Mai werden die «SalüBoxen» an den Standorten für das Baugesuch ausgesteckt. Im Herbst 2022 sollen die Boxen aufgestellt und der Pilot gestartet werden.

Der Testbetrieb sei für 18 Monate geplant. Eine Verlängerung auf maximal zwei Jahren sei möglich.Mit diesem Pilotprojekt will die Stadt Zürich Erfahrungen sammeln zur Akzeptanz und Nutzung von Paketboxen, einer möglichen Verkehrsreduktion, dem Nutzen für Gewerbe und Detailhandel, der Auswahl geeigneter Standorte, den Herausforderungen der Logistikketten sowie zu Partnerschaften mit Logistikunternehmen.

Das Ziel von Paketboxen an ÖV‑Haltestellen und in Wohnsiedlungen sei es, den Lieferverkehr in den Wohnquartieren zu reduzieren und die Siedlungs- und Quartierzentren zu stärken. Die Erkenntnisse sollen zudem helfen, die Erwartungen der VBZ-Kundschaft im Zusammenhang mit dem Dachprojekt «smarte Haltestelle» einzuschätzen.«SalüBox» sei ein Pilotprojekt der Stadt Zürich, das von den Dienstabteilungen Liegenschaften, Stadtentwicklung, Tiefbauamt und den Verkehrsbetrieben durchgeführt und mit einem städtischen Innovationskredit gefördert wird.

Die Cargo sous terrain AG unterstützt das Projekt als Umsetzungspartnerin. Die ZHAW werde das Pilotprojekt wissenschaftlich begleiten.

Erste Erkenntnisse sollen bereits während der Pilotphase in das Projekt einfliessen..

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