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Regierungsrat veröffentlicht Geschäftsbericht 2021

2022-04-14 10:05:12
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Quelle: Kanton Zürich

Die Coronakrise und die Massnahmen zu deren Eindämmungen prägten das Jahr 2021. Der Kanton war gefordert, diese aussergewöhnliche Situation zu meistern und zusätzlich seine Leistungen in gewohnt hohem Standard zu erbringen, wie der Kanton Zürich mitteilt.

Der soeben erschienene Geschäftsbericht gibt über diese Tätigkeiten Auskunft. Im Berichtsjahr stand erneut die Bekämpfung der Coronakrise im Vordergrund.

Die breit angelegte Impfkampagne verlangsamte die Ausbreitung des Virus und reduzierte die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe. Mit dem Covid-19-Härtefallprogramm erhielten Unternehmen mit starken Umsatzeinbussen Ausfallentschädigungen.

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie verlangten einen aussergewöhnlichen Einsatz des kantonalen Personals, der Gemeinden und Institutionen.In vielen Tätigkeitsfeldern erzielte der Kanton Erfolge. Mit der Annahme des revidierten Energiegesetzes können Öl- und Gasheizungen mit kantonaler Unterstützung durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden.

Im Mobilitätsbereich legt der Kanton mit einer neuen Strategie die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung. Die Gymnasien seien durch eine Anpassung des Lehrplans mit einer stärkeren Ausrichtung auf MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) für die Zukunft gerüstet.

Dank dem Aufbau einer neuen Fachstelle seien Seniorinnen und Senioren besser vor Kriminalität geschützt. Mit einem Weiterbildungsprogramm für Imame und muslimische Betreuungspersonen leistet der Kanton schweizweite Pionierarbeit.

Eine neue Zusammenarbeitsvereinbarung fördert die digitale Transformation des Kantons und der Gemeinden.In finanzieller Hinsicht blickt der Kanton auf ein erfreuliches Berichtsjahr zurück. Das Rechnungsergebnis sei mit einem Ertragsüberschuss von 758 Millionen Franken deutlich besser ausgefallen als budgetiert.

Neben der höheren Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank war ein wichtiger Grund die bessere Wirtschaftsentwicklung, woraus sich höhere Steuererträge ergaben. Dazu haben unter anderem die staatlichen Stützungsmassnahmen wie das Covid-19-Härtefallprogramm oder die Kurzarbeitsentschädigung beigetragen.

Die Investitionsausgaben erreichten 1 475 Millionen Franken und konnten vollständig durch eigene Mittel finanziert werden. Die Nettoschulden wurden um 121 Millionen Franken abgebaut.Informationen zu diesen und zahlreichen weiteren Geschäften finden sich im nun erschienenen Geschäftsbericht 2021, Teil I.

Teil II umfasst den detaillierten Geschäftsbericht der Direktionen und der Staatskanzlei. Teil III beinhaltet den Finanzbericht.- Teil I Regierungsrat, 52 Seiten, Artikel Nummer 686633, kostenlos - Teil II Direktionen und Staatskanzlei, 330 Seiten, Artikel Nummer 686634, 38.95 Franken - Teil III Finanzbericht, 160 Seiten, Artikel Nummer 686635, 19.50 Franken.

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