Logo myzuri.ch

Regional

Jahresrechnung 2019: Stadtrat verzichtet auf Weiterzug

2022-01-28 10:05:06
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Zürich

Das Verwaltungsgericht hat am 9. Dezember 2021 die Beschwerde der Stadt Zürich gegen den vom Regierungsrat des Kantons Zürich gefällten Entscheid, die per 1. Januar 2019 vorgenommene Wertberichtigung der Immobilien des Stadtspitals Zürich Triemli in der Höhe von 175,686 Millionen Franken nicht zu bewilligen und damit die Jahresrechnung 2019 der Stadt Zürich nicht zu genehmigen, abgewiesen (Medienmitteilung vom 7. Januar 2022), wie die Stadt Zürich berichtet.

Der Stadtrat habe nun nach eingehender Prüfung des Urteils entschieden, auf einen Weiterzug gegen den Entscheid zu verzichten.Gegen einen Weiterzug habe unter anderem der Umstand gesprochen, dass sich das Urteil nicht auf das Bewerbungsverfahren des Stadtspitals Zürich Triemli für die Spitalliste 2023 auswirkt; die Gesundheitsdirektion verlangt einen anderen Rechnungslegungsstandard. «Das sei für uns ein wichtiger Entscheid.

Damit können wir unsere Bewerbung für die Spitalliste wie eingereicht stehen lassen. Ebenso habe das Urteil keinen Einfluss auf die Fallkosten des Stadtspitals Zürich Triemli», so Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements.

Das Verwaltungsgericht hält zudem fest, dass die Stadt eine Wertberichtigung vornehmen kann, wenn die Wertminderung entsprechend dargelegt und eine andere Bewertungsmethode angewendet wird.Der Regierungsrat des Kantons Zürich hatte die Jahresrechnung 2019 der Stadt Zürich aufgrund einer fehlenden Rechtsgrundlage für die vom Stadtrat vorgenommenen Abschreibung nach der Discounted-Cashflow-Methode nicht genehmigt (Medienmitteilung Regierungsrat vom 23. April 2021, Medienmitteilung Stadtrat vom 23. April 2021). «Regierungsrat und Stadtrat haben die Auslegung der gesetzlichen Grundlagen unterschiedlich beurteilt.

Auch die unabhängige, städtische Finanzkontrolle stützte das vom Stadtrat gewählte Vorgehen. Dem Stadtrat war es ein Anliegen, die unterschiedliche Auslegung von einer unabhängigen Gerichtsinstanz beurteilen zu lassen.

Das sei nun geschehen, wir akzeptieren den Entscheid des Verwaltungsgerichts», wie Stadtrat Daniel Leupi, Vorsteher des Finanzdepartements, betont. Der Stadtrat werde die Rechnung 2019 entsprechend korrigieren.

Betreffend Vollzug des Urteils werden Stadt und Kanton Zürich in den nächsten Wochen die notwendigen Massnahmen festlegen.Die einmalige Wertberichtigung in der Höhe von 175,686 Millionen Franken wirkte sich auf das Eigenkapital aus: Somit verbessert sich nach erfolgter Korrektur die Rechnung 2019 um die Wertberichtigung, abzüglich der regulären jährlichen Abschreibung (7,6 Millionen Franken). Ebenfalls um diesen Betrag steigt das Eigenkapital der Stadt Zürich (Ende 2020 ohne Wertberichtigung: 1,544 Milliarden Franken)..

Suche nach Stichworten:

Jahresrechnung 2019: Stadtrat Weiterzug



Top News


» Bülach: Verkehrsunfall fordert verletzten Velofahrer


» Bachenbülach: Kollision zwischen vier Fahrzeugen fordert Schwerverletzten


» Vereidigung bei der Stadtpolizei Zürich


» Budget 2023 der Stadt Zürich mit Minus


» Vereidigung bei der Stadtpolizei Zürich

Newsletter

Jeden Tag um 14.00 Uhr die neusten Meldungen aus Stadt und Katnon Zürich in Ihrem elektronischen Postfach.


Mit myzuri.ch verbinden