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Stadt erwirbt vom Bund ehemaliges Meteo-Schweiz-Gebäude

2021-12-08 13:05:05
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat hat einen dringlichen Nachtragskredit von 29,017 Millionen Franken für den Erwerb einer Liegenschaft im Quartier Fluntern bewilligt, wie die Stadt Zürich schildert.

Damit werde vorerst der Bedarf nach Schulraum gedeckt; später sollen gemeinnützige Wohnungen entstehen. Die Stadt Zürich erwirbt vom Bund eine Liegenschaft im Quartier Fluntern mit den Adressen Krähbühlstrasse 58 / Ackermannstrasse 36. Das Gebäude Krähbühlstrasse 58 mit dem markanten Beobachtungsturm, das im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung aufgeführt ist, wurde bis 2014 von Meteo Schweiz genutzt; seit dem Wegzug von Meteo Schweiz an den Flughafen seien darin verschiedene Zwischennutzungen untergebracht.

Das Gebäude Ackermannstrasse 36 werde vom Bund selber genutzt.Mit einem Bieterverfahren suchte der Bund eine Käuferin für die nicht mehr benötigte Liegenschaft. Bei Liegenschaftenverkäufen des Bundes werde gemäss der «Verordnung über das Immobilienmanagement und die Logistik des Bundes» der Standortkanton oder – nach dessen Verzicht – die Standortgemeinde angefragt, ob sie das Objekt zum Marktpreis erwerben wollen.

Das Höchstgebot einer Privatperson im Bieterverfahren belief sich auf 31,06 Millionen Franken. Bund und Stadt Zürich einigten sich auf folgendes Vorgehen: Von den 31,06 Millionen Franken werden vorerst 28,99 Millionen Franken fällig.

Für den Restbetrag von 2,065 Millionen Franken wurde ein Gewinnbeteiligungsrecht zugunsten des Bundes vereinbart: Falls die Stadt die Liegenschaft zu einem späteren Zeitpunkt verkauft, bezahlt sie dem Bund einen Gewinnanteil in dieser Höhe. Nun habe der Stadtrat den Kaufvertrag und einen dringlichen Nachtragskredit für eine Anlage im Finanzvermögen von 29,071 Millionen Franken (Kaufpreis inklusive Transaktionskosten) bewilligt.

Der Kredit werde dem Gemeinderat zur nachträglichen Genehmigung vorgelegt.Die erworbene Liegenschaft sei wegen ihrer Lage und der Zonierung vielseitig nutzbar; sie eignet sich insbesondere für den Wohnungsbau. Vorerst sei jedoch vorgesehen, dass das Gebäude Krähbühlstrasse 58 ab 2025 als provisorische Sekundarschul-Anlage für Schülerinnen und Schüler aus Witikon genutzt wird.

Diese besuchen heute die Schulen Hirschengraben und Hofacker, die bis 2025 voll ausgelastet sein dürften. Bis zur längerfristig geplanten Erweiterung der Witiker Primarschulanlage Langmatt um eine Sekundarschule könne so an der Krähbühlstrasse eine Übergangslösung gefunden werden. .

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