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Ressourcen schonen, Zukunft planen


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2021-11-16 10:05:10
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Quelle: Kanton Zürich

Um der Klimakrise entgegenzuwirken, müssen CO₂-Emissionen reduziert, Stoffkreisläufe geschlossen sowie Ressourcen geschont und wiederverwertet werden, wie der Kanton Zürich meldet.

Die neue Ausgabe der Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung (ZUP) beschreibt deshalb unter anderem wie die kantonale Fahrzeugflotte CO₂-neutral wird, wie im Strassenbau mehr Ausbauasphalt eingesetzt werden könne und wo beim Recycling von Photovoltaikanlagen noch Verbesserungspotenzial liegt. Ressourcen schonen – dieser Grundsatz gilt auch in der Raumplanung.

Denn der Boden sei begrenzt und die Ansprüche an dessen Nutzung vielfältig. Das zeigt sich beispielsweise am Landschaftsraum Eich, einem Gebiet zwischen Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen, das vor grossen Veränderungen steht.

Ein Masterplan bringt Erholung, Landwirtschaft, Natur und Landschaft in Einklang. Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Im Landschaftsraum Eich zwischen Bassersdorf, Dietlikon und Wangen-Brüttisellen seien grosse Infrastrukturmassnahmen geplant. Das stellt eine starke Beanspruchung der vielseitigen Nutzungen dar, aber bietet auch die Chance für eine neue, eigenständige Identität inmitten einer dispersen Agglomerationslandschaft.

Die Bevölkerung des Kantons Zürich treibt immer mehr Sport – und zwar am liebsten in der freien Natur. Während die einen Menschen sich aber draussen sportlich aktiv betätigen, möchten andere am gleichen Ort die Stille geniessen und die Natur beobachten.

Gemeinden können hier aktiv vorausplanen und die vielfältigen Ansprüche koordinieren.  Begrünte Dächer, schattige Bäume, unversiegelte Flächen – solche Massnahmen wirken dem sogenannten Hitzeinseleffekt entgegen. In Planungsverfahren sollten deshalb möglichst frühzeitig lokalklimatische Aspekte berücksichtigt werden.

Die zurzeit laufende Änderung des Planungs- und Baugesetzes sieht für die Gemeinden zusätzliche Regelungskompetenzen vor. Gebäude brauchen während der heissen Monate in Zukunft mehr Kühlung.

Wird ein Gebäude von Anfang an richtig geplant, spart man sich den Einbau von energiefressenden Klimaanlagen. Eine Studie der Hochschule Luzern zeigt, worauf man achten muss.  Die Entwicklung CO2-freier Antriebe habe grosse Fortschritte gemacht – und schreitet weiter voran.

Zum Schutz des Klimas setzt sich der Kanton darum für seine Fahrzeugflotte neue, ambitionierte Ziele: Ab sofort beschafft er möglichst nur noch CO2-freie Fahrzeuge. Spätestens 2040 solle die Flotte klimaneutral sein.  Die Photovoltaik sei eine der vielversprechendsten Technologien zur Verbesserung der Energiesicherheit und zur Abschwächung des Klimawandels.

Aber was passiert mit den Photovoltaikanlagen, wenn sie am Ende ihres Lebens angelangt sind? Angebote zum Recycling bestehen, es gibt aber noch Verbesserungspotenzial. Bei Bauvorhaben werden Böden befahren, abgetragen, verschoben und rekultiviert.

Um die wertvollen Funktionen des Bodens trotz vielfältiger Beanspruchungen langfristig zu erhalten, sei ein sachgerechter Umgang mit dem Boden bei Bauvorhaben durch sorgfältige Planung sämtlicher Arbeitsschritte zentral. Wie können Ressourcen mit Hilfe von Kreislaufsystemen nachhaltig und innovativ wiederverwendet werden? Schulklassen erhalten an der ZHAW Wädenswil Einblick in mögliche Lösungswege.

Zum Beispiel beim Betreten der Kreislaufwaschmaschine, einem wasser- und energieautarken Waschsalon. Wie weihnachtet es schöner als mit dem Duft von Tannenzapfen und Tannenkries? Wer im Wald Weihnachten feiern möchte oder sich einheimisches Grün zum Schmuck des Heims holen möchte, sollte aber einige Regeln beachten.

Gerade im kalten Winter reagieren die Waldbewohner empfindlich gegenüber den Waldbesuchern. Die «Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung» (ZUP) sei das Informationsbulletin aller in den Umweltschutz und die Raumentwicklung involvierten Ämter und Fachstellen des Kantons Zürich.

Mit aktuellen Informationen sowie verschiedenen Tipps aus der Praxis bildet die ZUP eine wichtige Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die ZUP erscheint drei- bis viermal im Jahr und richtet sich an Behörden der Zürcher Gemeinden, Planungsbüros, Medien sowie an alle im Umweltbereich sowie der Raumentwicklung tätigen und daran interessierten Personen und Organisationen.  Die «Zürcher Umweltpraxis und Raumentwicklung» sei kostenlos erhältlich bei der Koordinationsstelle für Umweltschutz, Postfach, 8090 Zürich, Telefon 043 259 24 17 oder kofu@bd.zh.ch.

Die aktuelle Ausgabe der ZUP und das Archiv aller bisher erschienenen Beiträge, Themenhefte sowie Themenschwerpunkte finden Sie unter www.zh.ch/umweltpraxis.  .

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