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Vektorimpfstoff und Impfhotline in Fremdsprachen

2021-10-06 04:05:36
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Quelle: Kanton Zürich

Der Kanton Zürich erhält vom BAG gut 26’000 Dosen des COVID-19-Impfstoffs Janssen von Johnson & Johnson, wie der Kanton Zürich schildert.

Ab 11. Oktober können sich damit jene Personen ab 18 Jahren impfen, die sich aus medizinischen Gründen nicht mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna impfen lassen können. Eine Woche später steht der Impfstoff allen Erwachsenen offen.

Um Fremdsprachigen den Zugang zu Informationen zu COVID-19 zu erleichtern, werden bei der kantonalen Impfhotline separate Nummern für weitere Sprachen angeboten. Die bisher in der Schweiz verfügbaren COVID-19-Impfstoffe von Moderna und Pfizer/Biontech beruhen auf der mRNA-Technologie.

Diese haben sich als sehr wirksam und sicher erwiesen. Basis der Impfstoffstrategie des Bundes bildet weiterhin primär der mRNA-Impfstoff.

Neu steht mit Janssen von Johnson & Johnson auch ein sogenannter Vektorimpfstoff zur Verfügung. Dieser bietet Personen, die aus medizinischen Gründen wie beispielsweise einer bestätigten Allergie gegen mRNA-Impfstoffe, nicht mit einem solchen geimpft werden können oder Personen, welche keine mRNA-Impfstoffe wollen, eine wirksame Alternative.

Von Janssen muss nur eine Dosis verabreicht werden und sei für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Personen mit einer Immunschwäche sowie schwangeren Frauen werde er nicht empfohlen.Das BAG habe dem Kanton Zürich 26`620 Dosen des Impfstoffs Jansen zugeteilt.

Diese werden vorweg am Referenzimpfzentrum am Hirschengraben in Zürich verimpft. Ab dem 11. Oktober können Personen, die aus medizinischen Gründen nicht mit den mRNA-Impfstoffen geimpft werden können, damit am Referenzimpfzentrum geimpft werden.

Die Terminvereinbarung dafür erfolgt über die behandelnde Ärztin beziehungsweise den behandelnden Arzt und sei ab Mitte nächster Woche möglich. Allen anderen Personen ab 18 Jahren, welche mRNA-Impfstoffe ablehnen und bisher noch nicht geimpft worden sind, können für eine Impfung mit diesem Impfstoff ab dem 18. Oktober direkt im VacMe-Tool einen Termin vereinbaren.

Der Impfschutz sei ab drei Wochen nach der Impfung gegeben. Entsprechend sei das Zertifikat am 22. Tag nach der Impfung gültig.Über die COVID-19-Impfhotline des Kantons Zürich, die sieben Tage die Woche von 7 bis 23 Uhr unter der Nummer 0848 33 66 11 erreichbar ist, wurden bisher über 400`000 Anfragen beantwortet.

Sie sei erste Anlaufstelle für die Bevölkerung bei Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie. Die Impfhotline-Mitarbeitenden unterstützen die Bevölkerung etwa bei Fragen zur Impfung, bei Fragen im Zusammenhang mit dem kantonalen Impftool, den aktuell geltenden Einreisebestimmungen sowie zur Zertifikats- und Testpflicht.

Sie nehmen zudem bei Bedarf Terminbuchungen für Impfungen vor. Die Gesundheitsdirektion möchte der nicht Deutsch sprechenden Bevölkerung in Zürich den Zugang zu Informationen zum Thema COVID-19 weiter erleichtern.

Zu diesem Zweck stehen ab Montag, 4. Oktober, Impfhotline-Mitarbeitende mit Sprachkenntnissen in Albanisch, Bosnisch, Italienisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch und Spanisch über separate Telefonnummern zur Verfügung (vgl. Betriebszeiten der einzelnen Sprachen unter: zh.ch/corona-hotline.

Französisch und Englisch werden wie bis anhin über die bereits bestehende Nummer für Deutschsprachige abgedeckt (0848 33 66 11).Impfwillige können sich nach wie vor in den Impfzentren, bei Apotheken, in Impfmobilen sowie dem Impftram impfen lassen. Das Impfzentrum in Affoltern am Albis verlängert seinen Betrieb bis Ende November.

Es können dort bis Ende Oktober Ersttermine gebucht werden. Weiter in Betrieb befinden sich das Referenzimpfzentrum am Hirschengraben und die Impfzentren am Stadtspital Zürich Triemli, in Winterthur und Uster.

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren können sich zusätzlich auch am Kinderspital Zürich impfen lassen.Insgesamt wurden im Kanton Zürich rund 2 Millionen Impfungen verabreicht. Von den Personen ab 12 Jahren seien im Kanton Zürich 76 Prozent mindestens einmal geimpft.Die im August lancierten mobilen Impfmöglichkeiten (Impfmobile, Impfungen in Infrastrukturen in Gemeinden) werden sehr geschätzt: Bereits konnten über diesen Impfkanal über 10`000 Menschen zusätzlich geimpft werden.

Die Informationen zu den mobilen Impfmöglichkeiten, zum Impftram und zu den impfenden Apotheken seien unter zh.ch/corona-impfung verfügbar. .

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