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Gelungener zweiter Zürcher Klimadialog

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    Gelungener zweiter Zürcher Klimadialog (Bild: Kanton Zürich)
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    Gelungener zweiter Zürcher Klimadialog (Bild: Kanton Zürich)
2021-10-06 04:05:36
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Quelle: Kanton Zürich

«Klimaschutz im Kanton Zürich – die Zusammenarbeit stärken, das Handeln erleichtern»: Unter diesem Motto fand heute in Winterthur der zweite Zürcher Klimadialog statt, wie der Kanton Zürich mitteilt.

Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr, Regierungsrat Martin Neukom sowie der Präsident des Verbands Zürcher Gemeindepräsidien, Jörg Kündig, durften über 150 Gemeindevertreterinnen und –vertreter in der Eulachhalle empfangen. Nach der Begrüssung durch Stadtpräsident Michael Künzle diskutierten die Exponenten der Politik mit Nadja Lang, Verwaltungsratspräsidentin und CEO der ZFV-Unternehmungen und Martin Bardenhewer, Leiter Institutional Clients & Multinationals bei der ZKB, über Parallelen, Unterschiede und Rollen von Politik und Wirtschaft im Klimaschutz.

Gemeindeministerin Fehr stellte fest: «Der Föderalismus der Schweiz bietet immense Chancen. Wie in einem Labor können wir bei anderen Kantonen beobachten, was funktioniert und was nicht – und daraus lernen.»Umweltminister Neukom schilderte den aktuellen Stand und die Herausforderungen im Klimaschutz des Kantons Zürich.

Sein Fazit: «Dank grosser Anstrengungen in den letzten 30 Jahren seien wir auf dem richtigen Weg. Aber der absolut notwendige Rückgang der CO2-Emissionen auf null geht noch viel zu langsam.

Der Verzicht auf fossile Heizungen beim Heizungsersatz sei unumgänglich und möglich, mehrere Kantone machen es bereits vor.» Anschliessend stellten sieben Zürcher Gemeinden unter dem Titel «State of the Art» Beispiele vor, wie im Kanton Zürich auf kommunaler Ebene Klimaschutz betrieben werden kann. Vorgestellt wurde und andere ein Bürgerpanel für mehr Klimaschutz in Uster, ein Holzwärmeverbund aus Ossingen und der Wädenswiler Masterplan eMobility.Nachdem die Premiere des Zürcher Klimadialogs 2020 noch virtuell stattgefunden hatte, konnten sich die Teilnehmenden unter 3G-Bedingungen wieder physisch austauschen.

In den Workshops, dem eigentlichen Herzstück der Veranstaltung, diskutierten die Gemeindevertreterinnen und –vertreter zusammen mit Fachleuten von Kanton, Städten, Gemeinden und Bund in 27 Gruppen die sechs Themen «Auf- und Ausbau von Wärmeverbünden», «Wie weiter mit dem Gasnetz?», «Beschleunigung der E-Mobilität», «Klimaangepasste Siedlungsentwicklung (Hitzeminderung)», «Teilhabe – den Klimaschutz gemeinsam gestalten» und «Klimafreundliche Ernährung voranbringen».Jörg Kündig zeigte sich beeindruckt vom vereinten Know-how der Teilnehmenden: «Es habe sich erneut gezeigt, dass in den Gemeinden dank Föderalismus und Milizsystem ein enormes Potenzial vorhanden ist. Es braucht aber auch den Mut und die Möglichkeiten, einmal ohne Weisung und Gesetz etwas zu versuchen.»Der nächste Klimadialog findet 2022 statt.

Das erklärte Ziel bleibt bestehen: Gemeinsam einen Beitrag zur Meisterung des Klimawandels leisten.  .

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