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Beitrag an Grossprojekt beim Kloster Kappel

  • Beitrag an Grossprojekt beim Kloster Kappel
    Beitrag an Grossprojekt beim Kloster Kappel (Bild: Kanton Zürich)
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    Beitrag an Grossprojekt beim Kloster Kappel (Bild: Kanton Zürich)
2021-09-09 10:05:26
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Quelle: Kanton Zürich

Ein grosser Teil der Gebäude auf dem Areal der Domäne Kloster Kappel am Albis ist sanierungsbedürftig, wie der Kanton Zürich berichtet.

Deshalb habe der Regierungsrat beschlossen, dem Verein Kloster Kappel (VKK) einen Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds (Lotteriefonds) von 11 Millionen Franken für die Revitalisierung eines grossen Teils der Klosteranlage zu gewähren. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, diesen Beitrag zu genehmigen.

Das ehemalige Zisterzienserkloster in Kappel am Albis stammt aus dem Jahr 1185 und sei ein Kulturgut von nationaler Bedeutung, das überdies in einer besonders reizvollen Landschaft liegt. Mit Ausnahme der Klosterkirche, die im Besitz des Kantons ist, des Seminarhotels, das von der reformierten Landeskirche geführt wird, und der Tierhaltung umfasst das Projekt praktisch alle Liegenschaften und namentlich auch die Erschliessungsanlagen.

Der von den 13 reformierten Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern und der reformierten Landeskirche getragene, gemeinnützig arbeitende Trägerverein VKK verfügt über eine rechtskräftige Baubewilligung für das Grossprojekt.Der VKK hatte schon 2010 erkannt, dass das Areal saniert und revitalisiert werden muss, nachdem der Unterhalt zuvor aus finanziellen Gründen vernachlässigt worden war. Aus einem Wettbewerb ging das Projekt «Intra Muros – Extra Muros» des niederländischen Büros Atelier Kempe-Thill und der bzz Landschaftsarchitekten aus Bern siegreich hervor.

Der Name des Projektes weist darauf hin, dass die einstige rechteckige Umfassungsmauer der Klosteranlage auf der nördlichen und nordöstlichen Seite des Areals wieder aufgebaut wird, wie sie schon im 18. Jahrhundert bestanden hatte. Damit entsteht eine neue, vom Verkehr abgeschirmte, ruhige und grüne Innenfläche, unter anderem mit einem Schaugarten und einem neuen Baumgarten.

Die Parkierung hingegen wird, im bisherigen Ausmass, neu ausserhalb der Mauern angeordnet; der Milchviehstall sei bereits 2019 ausserhalb dieses Perimeters neu gebaut worden.Weil in unter- oder nichtgenutzten Liegenschaften auch neue Wohnungen eingebaut werden können, erhofft sich der VKK eine bessere finanzielle Basis, um die Anlage in Zukunft gut unterhalten zu können. Das Gesamtprojekt sei – unter Anrechnung der Eigenleistungen – mit insgesamt 23,51 Millionen Franken veranschlagt, wovon der VKK 5,46 Millionen Franken selber finanzieren und zusätzlich Eigenleistungen von 800`000 Franken erbringen will.

Weitere Beiträge und Leistungen stammen vom Pächter des Landwirtschaftsbetriebs, der Evangelisch-reformierten Landeskirche und von verschiedenen Stiftungen. Der Gemeinnützige Fonds hatte das Projekt schon in der Planungsphase mit knapp 1 Million Franken unterstützt.

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