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Nachhaltige Lösungen für Mehrwegsysteme in Zürich

2021-07-12 10:05:25
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Quelle: Stadt Zürich

Zürich schneidet im Städtevergleich der Geschirr-Mehrwegsysteme schlecht ab, wie die Stadt Zürich schreibt.

Die Defizite seien bekannt, Massnahmen seien aufgegleist. Wie ökologisch Mehrweggeschirr ist, hängt jedoch weniger von Regulierungen ab als vielmehr davon, wie oft Teller, Becher und Besteck tatsächlich wiederverwendet werden.

Die Stadt Zürich setzt auf Kooperation und Freiwilligkeit, um ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen zu finden. Die Umweltorganisation Greenpeace habe die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, die den regulatorischen Umgang verschiedener Schweizer Städte mit Geschirr-Mehrwegsystemen vergleicht.

Die Stadt Zürich erhält in der Gesamtwertung schlechte Noten.Die Dienstabteilung Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ), zuständig für die Abfallbewirtschaftung in der Stadt Zürich, weiss um die ungenutzten ökologischen Potenziale von Mehrwegsystemen. Anfang Jahr habe ERZ eine Gruppe Kreislaufwirtschaft aufgebaut, die sich der Themen Abfallvermeidung und -verminderung umfassend annimmt.

Eine totalrevidierte Verordnung für die Abfallbewirtschaftung befindet sich im politischen Prozess. Sie sieht nebst Gebührensenkungen auch die Schaffung der rechtlichen Grundlagen für Massnahmen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft vor.

Die Verordnung enthält allerdings keine Verpflichtung zu Mehrwegsystemen. ERZ setzt bei der Bewilligung von Abfallkonzepten für Veranstaltungen weiterhin auf Sensibilisierung, Beratung und freiwillige Massnahmen.

Letztere wurden schon in der Vergangenheit umgesetzt, in der Studie jedoch nicht berücksichtigt.Die Entsorgung von Plastikabfällen sei in der Schweiz grundsätzlich unproblematisch. Es landet im städtischen Umfeld wenig Plastik in der Umwelt.

Brennbare Abfälle werden thermisch verwertet, es entstehen Heizenergie und Strom. Die Ökobilanz dieses Systems sei gut.Problematisch bei Einweggeschirr und -verpackungen sei der Ressourcenverbrauch.

Mehrwegartikel bieten echte Chancen, ökologische Verbesserungen zu erzielen. Der zentrale Erfolgsfaktor ist, dass die Artikel tatsächlich mehrmals wiederverwendet werden.

Aus Sicht der Stadt Zürich sei eine gesetzliche Verpflichtung zu Mehrwegsystemen nicht geeignet, um nachhaltige Verbesserungen herbeizuführen. Einerseits seien Kontrollen und Sanktionen schwierig umzusetzen, andererseits seien solche Systeme dann erfolgreich, wenn sie bedürfnisgerecht ausgestaltet sind, freiwillig genutzt werden und finanziell tragbar sind.Um Mehrwegsysteme zu etablieren, sei die Mitwirkung der Gastronomie, des Detailhandels und der Veranstaltungsorganisationen, aber auch der Konsumentinnen und Konsumenten notwendig.

ERZ bereitet aktuell eine entsprechende Kampagne vor. Im Hinblick auf grosse Veranstaltungen bedarf es koordinierter, umfassender Konzepte, um ökologische Verbesserungen innerhalb der jeweiligen Rahmenbedingungen zu erzielen.

Die Stadt Zürich habe sich zum Ziel gesetzt, die Abfallmenge an Grossveranstaltungen wie dem Züri Fäscht oder der Street Parade um die Hälfte zu reduzieren. Der Tatbeweis könne mit den nächsten Durchführungen erbracht werden..

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