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Neustart des Sanierungsprojekts Hardturmstrasse

2021-07-07 13:05:21
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat verzichtet auf das aktuelle Sanierungsprojekt der Hardturmstrasse, wie die Stadt Zürich schildert.

Bereits geleistete Planerarbeiten werden abgeschrieben, beziehungsweise die noch nicht genutzten Gelder verfallen. Das Projekt werde neu geplant.

Die bisher erarbeiteten Unterlagen bilden die wesentliche Grundlage für die neuen Projektierungstätigkeiten. Für die Ausarbeitung eines Vor- und Bauprojekts für Strassen-, Kanal- und Gleisbau sowie Gestaltungsmassnahmen in der Hardturmstrasse, Abschnitt Förrlibuckstrasse West bis Hardturmrampe, wurde mit dem STRB Nummer 211/2018 ein Kredit von 2 Millionen Franken gesprochen.

Da befürchtet wurde, der Kanal würde der mit dieser Oberflächengestaltung einhergehenden baulichen Belastung nicht standhalten, bewilligte der Stadtrat einen Ausführungskredit von 23,06 Millionen Franken (STRB Nummer 1052/2019). Damit hätte der Kanal vor der Neugestaltung der Strassenoberfläche saniert werden sollen.Mehrere Gründe haben nun zum Entscheid geführt, das Strassenbauprojekt Hardturmstrasse zu stoppen und neu zu planen.

Ein Postulat (GR Nr. 2020/471) möchte sowohl durch Sofortmassnahmen als auch im langfristigen Projekt die Hardturmstrasse wirksam vom Durchgangsverkehr entlasten.

Weiter äusserten Anwohnende Zweifel an der Sicherheit des separaten Zweirichtungs-Velowegs entlang des Tramtrasses und des Schulwegs sowie an der Verbesserung der Verkehrsbelastung. Daher überprüften die Dienstabteilung Verkehr und das Tiefbauamt eine Optimierung der Strassenraumgestaltung des bereits festgesetzten Projekts.

Aber der Ansatz im bestehenden Projekt verhinderte eine ganzheitliche Lösung zu finden. Im Rahmen der Überprüfung zeigte sich, dass die Gleislage, anders als ursprünglich angenommen, flexibel betrachtet werden soll.

Das ermöglicht unter anderem, den limmatseitigen Bereich breiter und dadurch attraktiver zu gestalten. Mit der Neuorientierung besteht nun die Möglichkeit nochmals den gesamten Fächer an Varianten für ein bestmögliches Strassenbauprojekt zu öffnen und den Ansatz einer verkehrsberuhigten, klima- und quartiergerechten Strasse zu verfolgen.Der Projektabbruch beziehungsweise der Neuanfang erfolgt in der Projektplanung zu einem passenden Zeitpunkt.

Denn die Aufträge der Planenden aus dem Projektierungskredit aus dem STRB Nummer 211/2018 konnten zu Ende geführt werden. Die gesamthaft getätigten Ausgaben von 1 962 334 Franken werden abgeschrieben.

Die bisher erarbeiteten Unterlagen seien jedoch nicht umsonst, sondern bilden wesentliche Grundlagen für die neu aufzugleisenden Arbeiten. Im neuen Gesamtprojekt werden die Oberflächengestaltung und der Kanalbau berücksichtigt. Die dafür benötigten Ausgaben sollen gesamthaft bewilligt werden.

Als nächster Schritt werde ein Projektierungskredit ausgearbeitet. Die Bauarbeiten für das neue Vorhaben mitsamt Kanalsanierung werden, anstatt von 2020 bis 2022, voraussichtlich von 2026 bis 2028 dauern.Um die zeitliche Verschiebung der neuen Oberflächengestaltung zu überbrücken, wurde ein separates Expressprojekt gestartet.

Bis in einem Jahr sollen mittels bremsenden Elementen und Massnahmen der Durchgangsverkehr reduziert und die Einhaltung der signalisierten Geschwindigkeit von 30 km/h unterstützt werden. Um die Tramhaltestellen Fischerweg und Bernoulli hindernisfrei benutzen zu können, seien ebenfalls provisorische Massnahmen vorgesehen. .

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