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Der Quai am Hafen Enge wird zur breiten Promenade

  • Der Quai am Hafen Enge wird zur breiten Promenade
    Der Quai am Hafen Enge wird zur breiten Promenade (Bild: Stadt Zürich)
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    Der Quai am Hafen Enge wird zur breiten Promenade (Bild: Stadt Zürich)
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    Der Quai am Hafen Enge wird zur breiten Promenade (Bild: Stadt Zürich)
2021-07-06 10:05:26
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Quelle: Stadt Zürich

Der Projektwettbewerb zur Neugestaltung der Hafenpromenade Enge ist entschieden, wie die Stadt Zürich ausführt.

Das Projekt «PORTO STRETTO» der Arbeitsgemeinschaft Schmid Kuhn Landschaftsarchitekten, Zürich und Loeliger Strub Architektur GmbH, Zürich überzeugte durch seine kräftige gestalterische Ausprägung, die es sehr gut schafft, die Identität dieses Abschnitts am Seebecken zu stärken. Im Jahr 1881 stimmten die Stadt Zürich sowie die selbständigen Gemeinden Riesbach und Enge dem Grossprojekt «Quaianlagen» zu, das die Seeufergestaltung rund um das Seebecken vom Zürichhorn bis zum Hafen Enge umfasst.

Noch vor rund hundert Jahren wurden Güter vom Hafen Enge in den danebenliegenden ehemaligen Bahnhof Enge umgeschlagen.Heute sei der Uferabschnitt ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Arboretum und Wabengarten, geprägt durch eine schmale Promenade, einen Kiosk und einen grossräumigen Parkplatz. Das Leitbild Seebecken sieht für dieses Kompartiment (Abschnitt) vor, dass das Parkierungsangebot minimiert, der Flanierbereich aufgewertet und der Raum einer breiten Öffentlichkeit für Erholung und Freizeit zur Verfügung stehen soll.

Auf dieser Grundlage lancierte die Stadt Zürich im Sommer 2020 einen Mitwirkungsprozess. An zwei Veranstaltungen erörterten Interessensvertretende aus dreizehn Institutionen die Themen räumliche Gesamtbetrachtung, Nutzung, Ausstattung/Gestaltung sowie Verkehr/Erschliessung.

Ergänzt wurden die Ergebnisse mit Befragungen von Nutzenden online und vor Ort. Auf dieser Grundlage wurde im Herbst 2020 der Projektwettbewerb gestartet, der im Mai 2021 zum Abschluss kam.Die Zielkosten für die Erstellung des Projekts liegen bei 14,6 Millionen Franken.

Daran steuern die Swiss Re bis zu 2 Millionen Franken an den Kiosk und die Zurich Insurance Group total 8,3 Millionen Franken an die Aufwertung der Hafenpromenade bei. Zudem ermöglicht die Swiss Re die Verlegung der 127 öffentlichen Parkplätze vom Hafen Enge in das Gebäude Mythenquai 20–28, was die Grundvoraussetzung für das Aufwertungsprojekt darstellt.

Die Beteiligungen gehen zurück auf Vereinbarungen, die im Rahmen des Mehrwertausgleichs mit den Gestaltungsplänen für die Neubauten am Mythenquai getroffen worden waren. «Das Projekt sei ein gutes Beispiel dafür, was enstehen kann, wenn private Bauherrschaften und die Stadt konstruktiv zusammenarbeiten», betont Hochbauvorsteher André Odermatt, «diese städtische Praxis bewährt sich schon seit Jahren, schon lange bevor der Mehrwertausgleich gesetzlich vorgeschrieben wurde.»Diesen Eindruck bestätigt auch Thomas Grossenbacher, Projektleiter Quai Zurich Campus, der Zurich Insurance Group (Zurich): «Für Zurich, wie auch für die Stadt Zürich spielen Nachhaltigkeit und Wohlbefinden eine wichtige Rolle.

Deshalb freut es uns, die Stadt Zürich bei der Umgestaltung der Hafenpromenade zu unterstützen und durch unsere Zusammenarbeit eine neue Naherholungszone für die Öffentlichkeit zu schaffen.»Die Stadt werde mit den Projektierungsarbeiten umgehend beginnen. Der effektive Baubeginn erfolgt in Abhängigkeit mit der Verlegung der öffentlichen Parkplätze in das Gebäude Mythenquai 22–28. Diese sei anfangs 2026 vorgesehen..

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Zurich Quai Hafen Enge breiten Promenade



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