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Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeit der KESB

2021-06-15 10:05:24
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Quelle: Stadt Zürich

Die Coronavirus-Pandemie hinterlässt gerade bei verletzlichen Menschen ihre Spuren, wie die Stadt Zürich schreibt.

Die Auswirkungen auf die Fallzahlen der Kindes- und Erwachsenenschutzehörde lassen sich kaum beziffern, seien aber in einzelnen Bereichen spürbar. Dies etwa bei der psychischen Gesundheit, Spannungen innerhalb von Familien oder Problemen in der Schule.

Die Auswirkungen auf die KESB seien nicht direkt bezifferbar. Die Massnahmen der KESB kommen erst in Frage, wenn Schutz und Unterstützung durch die Familie, nahestehende Personen, private oder öffentliche Dienste nicht gewährleistet werden können.

Dieses Unterstützungsnetz sei in der Stadt Zürich sehr gut ausgebaut und werde auch während der Pandemie stark in Anspruch genommen.In konkreten Einzelfällen seien die Auswirkungen von Corona aber auch bei der KESB spürbar. So besteht aufgrund der mit der Pandemie verbundenen Verunsicherung ein gestiegener Beratungsbedarf bei Besuchsrechtskonflikten.

Diese werden teilweise härter ausgetragen. Auch habe die aktuelle Situation negative Entwicklungen bei schwierigen Familienkonstellationen teilweise beschleunigt, auch wenn die Pandemie immer nur einer unter mehreren Faktoren ist.Bei der Neuanordnung von Erwachsenenschutzmassnahmen sei im Jahr 2020 kaum eine Veränderung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen (2019: 470; 2020: 474).

Dagegen wurden 2020 deutlich mehr Kindesschutzmassnahmen angeordnet als 2019 (2019: 382; 2020: 460).Der deutliche Anstieg bei der Neuanordnung von Kindesschutzmassnahmen sei insofern zu relativieren, als sich die Zahlen 2020 mit Blick auf die Zunahme der Einwohnerzahl (Wachstum der Zahl Minderjähriger 2016-2020: +12,2 %) etwa auf dem Niveau von 2017 und unter jenem von 2015 bewegen. Ein allfälliger Einfluss der Pandemie auf die Fallzahlen lasse sich daher nicht beziffern.Generell sei die Neuanordnung von Massnahmen in der Stadt Zürich in den letzten sechs Jahren unter Berücksichtigung des Bevölkerungswachstums leicht rückläufig (aktuell pro 10 000 Einwohnenden 67,4 Massnahmen für Minderjährige, 13,4 Massnahmen für Erwachsene).

Ein Grund dafür sei der konsequente Verzicht der KESB auf Anordnung von Massnahmen, wenn andere Lösungen ohne Eingriff der Behörde möglich sind..

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