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Covid-19-Impfung für vulnerable Menschen in der Stadt Zürich

2021-06-10 10:05:25
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Quelle: Stadt Zürich

Im Ambulatorium Kanonengasse erhalten Menschen in schwierigen Lebenssituationen ab Mitte Juni eine Covid-19-Schutzimpfung, wie die Stadt Zürich berichtet.

Das Angebot sei niederschwellig gehalten und steht Menschen wie Obdachlosen, Sans Papiers und Sexarbeitenden zur Verfügung. In der Stadt Zürich gibt es Menschen, die das bestehende Gesundheitssystem meiden oder aus verschiedenen Gründen keinen Zugang dazu haben.

Bei vielen unter ihnen handelt es sich um vulnerable Zielgruppen des Gesundheits- und Umweltdepartements sowie des Sozialdepartements. Um auch ihnen die Covid-19-Schutzimpfung zu ermöglichen, bietet das Ambulatorium Kanonengasse des Stadtärztlichen Dienstes ein niederschwelliges Impfangebot an.

Personen ohne Obdach, Sans Papiers, Asylsuchende des Bundesasylzentrum Zürich (BAZ), Sexarbeitende und Drogenabhängige erhalten vor Ort einen unbürokratischen Zugang zur Corona-Impfung. Dazu stellt die Gesundheitsdirektion Impfdosen zur Verfügung.

Für die geplanten Erst- und Zweitimpfungen stehen definierte Daten im Monat Juni und Juli 2021 fest. Die allgemein gültigen medizinischen Voraussetzungen werden individuell vor der Impfung abgeklärt.

Impfwillige können sich bei Interesse im Ambulatorium Kanonengasse, Kanonengasse 18, melden (T +41 44 415 56 01). Für die Impfung besteht keine Ausweispflicht, die Personen müssen nicht krankenversichert sein. Zur Eindämmung der Pandemie und Erreichen der Herdenimmunität sei es wichtig, dass alle impfwilligen Personen eine Impfung gegen Covid-19 erhalten.

Mit dem Impfangebot im Ambulatorium Kanonengasse können auch Menschen mit eingeschränktem Zugang zur medizinischen Regelversorgung erreicht werden. «Es sei wichtig, dass auch Menschen am Rande unserer Gesellschaft während der Pandemie eine angemessene medizinische Versorgung erhalten.

Dazu gehört auch die Corona-Impfung. So können wir einen Beitrag zum Schutz der einzelnen Personen sowie der allgemeinen Bevölkerung leisten», sagt Gesundheitsvorsteher Andreas Hauri.

Vulnerable Personen seien gleich oder stärker von der Pandemie betroffen. Aufgrund ihrer Zurückhaltung bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen muss davon ausgegangen werden, dass diese Personengruppe zu wenig getestet und somit positive Fälle eher unerkannt bleiben. .

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