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Die Gebäude der Stadtverwaltung werden CO2-neutral

2021-06-02 13:05:32
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Quelle: Stadt Zürich

Die Liegenschaften der städtischen Verwaltung sollen ab 2035 CO2-neutral betrieben werden, wie die Stadt Zürich berichtet.

Immobilien Stadt Zürich werde darum sämtliche fossilen Heizungen in ihrem Gebäude-Portfolio durch alternative Wärmequellen ersetzen. Damit trägt Immobilien Stadt Zürich massgeblich zur Erreichung der städtischen Klimaziele bei.

Der Stadtrat habe aufgezeigt, wie die Stadt Zürich bis 2040 CO2-neutral werden soll. Für die Stadtverwaltung selbst gilt das Ziel Netto-Null bereits bis 2035. Unter anderem durch den Ersatz sämtlicher fossil betriebener Heizungen reduziert Immobilien Stadt Zürich (IMMO) die Treibhausgas-Emissionen in ihrem Gebäude-Portfolio auf Netto-Null.

Damit leistet sie einen massgeblichen Beitrag zur Erreichung der städtischen Klimaziele. Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, habe am Mittwoch zusammen mit Fachleuten aus der IMMO die entsprechende Umsetzungsstrategie vorgestellt.Im Portfolio der IMMO, das beispielsweise Schulanlagen, Amtshäuser oder Werkhöfe umfasst, konnte der jährliche CO2-Ausstoss dank gezielter baulicher und betrieblichen Massnahmen seit 2007 bereits um rund 23 000 Tonnen auf rund 20 000 Tonnen mehr als halbiert werden.

Bis 2030 werde die CO2-Reduktion gemäss aktueller Planung bei rund 90 % liegen.Basierend auf dem Stadtratsbeschluss zu Netto-Null (STRB Nummer 381/2021) konkretisiert die IMMO weitere Massnahmen, um ihr Portfolio ab 2035 sogar vollständig CO2-neutral betreiben zu können. «Das Ziel sei ambitioniert, aber die Grösse von unserem Portfolio mit rund 1800 Gebäuden verpflichtet uns auch zu ambitionierten Zielen.

Die IMMO könne einen wesentlichen Beitrag zur städtischen Klimapolitik leisten», sagt Stadtrat André Odermatt.Ein grosser Teil der heutigen Betriebsemissionen sei auf die fossile Wärmeerzeugung zurückzuführen. Die IMMO plant deshalb, sämtliche noch bestehenden fossilen Heizungen in ihrem Portfolio bis 2035 zu ersetzen.

Das seien rund 400 der 700 Heizungsanlagen in den Gebäuden der Stadtverwaltung. Die Wärme kommt zukünftig etwa aus Wärmeverbunden oder Fernwärmeanlagen.

Dadurch können jährlich rund 17 000 Tonnen CO2 eingespart werden. «Um möglichst schnell einen möglichst grossen Nutzen zu erzielen, priorisieren wir den Ersatz der Heizungen zeitlich nach genau definierten Kriterien: Alte Anlagen vor neuen, grosse vor kleinen, Ölheizungen vor Gasheizungen», erläutert René Tschanz, zuständiger Bereichsleiter bei der IMMO.Aber auch in anderen Bereichen lassen sich im Portfolio der IMMO CO2-Emissionen reduzieren und zwar durch technische Erneuerungen, Verbesserung der Energieeffizienz sowie Verhaltensänderungen.

Für die Stadtverwaltung bedeutet dies konkret die intelligente Kombination folgender drei Handlungsfelder: Umsteigen auf erneuerbare Energien, weniger Energieverbrauch dank betrieblicher und baulicher Optimierungen sowie weniger Flächenverbrauch.Entsprechende Massnahmen seien geplant oder bereits in Umsetzung. Beispielsweise die Umrüstung der Leuchtmittel in IMMO-Gebäuden auf LED-Technik oder der Einsatz von Photovoltaik-Anlagen, wo dies möglich und sinnvoll ist.

Auch beim Verhalten könne die Stadtverwaltung einen Beitrag leisten, indem sie die zur Verfügung stehenden Flächen besser ausnützt und den Flächenverbrauch dadurch reduziert. Mit einer konsequenten Umsetzung der Massnahmen in allen Bereichen sei die IMMO auf dem Weg in eine CO2-neutrale Zukunft..

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