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Die Luftqualität im Kanton Zürich hat sich 2020 weiter verbessert. Grenzwertüberschreitungen gibt es aber nach wie vor bei Ozon,...

2021-05-26 11:05:34
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Quelle: Kanton Zürich

Die Luftqualität im Kanton Zürich hat sich 2020 weiter verbessert, wie der Kanton Zürich berichtet.

Grenzwertüberschreitungen gibt es aber nach wie vor bei Ozon, Ammoniak und krebserregendem Russ. Durch die konsequente Umsetzung der geltenden Vorschriften könne die Luftbelastung weiter verringert werden.

Das bringt auch eine Entlastung der Gesundheitskosten. Der Trend zur Verbesserung der Luftqualität habe sich im Kanton Zürich weiter fortgesetzt.

Dies zeigt der neue OSTLUFT-Jahresbericht 2020. Die Jahresmittelgrenzwerte für Feinstaub (PM10) wurden an allen Standorten eingehalten. Bei den kleineren Feinstaubpartikeln (PM2.5) lagen die meisten städtischen Standorte im Bereich des Jahresmittelgrenzwertes und darunter.

Einzig an der vielbefahrenen Zürcher Rosengartenstrasse wurde 2020 der Grenzwert überschritten. Der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wurde weitgehend eingehalten, ausser direkt an stark befahrenen Strassen.

Weiterhin deutliche Überschreitungen der Grenz- und Richtwerte wurden bei Ozon, Ammoniak sowie beim krebserregenden Russ aus Holzfeuerungen und dem Verkehr festgestellt. Während des Lockdown im Frühjahr 2020 verringerte sich der Strassen- und Flugverkehr deutlich. Am Beispiel der Zürcher Rosengartenstrasse könne stellvertretend für viele stark befahrene Strassen gezeigt werden, dass die Stickstoffdioxid-Belastung parallel zum verringerten Verkehrsaufkommen gesunken ist.

Und bei Messungen in Kloten, unweit des Flughafens, lag der Anteil ultrafeiner Partikel, also der kleinsten Feinstaubpartikel, tiefer als während dem Normalbetrieb.  Im Kanton Zürich habe sich die Luftbelastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid also verringert und überschreitet nur noch an eigentlichen «Hotspots» die Grenzwerte. Allerdings wirkt sich auch eine vergleichsweise tiefe Luftbelastung noch auf die Gesundheit der Bevölkerung aus.

Dabei spielt nicht nur die Konzentration einzelner Schadstoffe, sondern auch deren Zusammenwirken eine Rolle. Belastete Luft könne unter anderem Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen hervorrufen sowie Vorerkrankungen verstärken.

Vorzeitige Todesfälle seien die Folge. Für die Betroffenen bringt dies viel Leid.

Und die volkswirtschaftlichen Folgekosten seien hoch. Eine Studie beziffert die Kosten der Luftbelastung durch den Feinstaub PM10 für das Jahr 2015 im Kanton Zürich auf rund eine Milliarde Franken.

Die nachhaltige Umsetzung vielfältiger Massnahmen habe zur Verringerung des Schadstoffausstosses in die Luft beigetragen. Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität lohnen sich also.

Die Bevölkerung könne gesündere Luft atmen und die volkswirtschaftlichen Kosten der Luftverschmutzung nehmen weiter ab. Das Umweltschutzgesetz fordert die vorsorgliche Minimierung des Schadstoffausstosses durch die Umsetzung des bestmöglichen Standes der Technik bei allen Verursachern.

Die konsequente Umsetzung der geltenden Vorschriften verbessert die Luftqualität und damit die Gesundheit der Menschen weiter. Durch umweltfreundliches Mobilitäts- und Konsumverhalten könne auch die Bevölkerung selbst einen wichtigen Beitrag leisten.

Die beachtliche Verbesserung der Luftqualität in den letzten Jahrzehnten zeigt, dass sich der Einsatz lohnt.  .

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