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Der neue Ombudsmann stellt sich vor und präsentiert seinen ersten Jahresbericht

2021-05-20 12:05:30
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Quelle: Stadt Zürich

Pierre Heusser, seit August 2020 Ombudsmann der Stadt Zürich, präsentiert seinen ersten Jahresbericht, wie die Stadt Zürich schildert.

Was seien seine ersten Erkenntnisse? Wie erlebt er das Funktionieren der Stadtverwaltung? Schwerpunkte des Jahresberichtes seien Whistleblowing und die Kommunikation zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern. Das Bild, das sich der neue Ombudsmann vom Funktionieren der Stadtverwaltung machen konnte, sei weitgehend ein sehr positives: Was die Stadt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern alles anbietet, sei beeindruckend und zeitgemäss.

Fast alle Mitarbeitenden arbeiten dienstleistungsorientiert und seien bemüht, bei Problemen oder Konflikten zu einer guten Lösung beizutragen. Der Zugang zu den Dienstleistungen werde immer bequemer und digitaler.

Bei aller Modernität darf aber nicht vergessen werden, dass Digitalisierung kein Selbstzweck sein darf, dass nicht alle Menschen mit einer Handy-App zurechtkommen und dass sich Missverständnisse und Probleme am besten im persönlichen Gespräch lösen lassen. In der bald 50-jährigen Geschichte der Ombudsstelle kam es schon immer zu Whistleblowing, lange bevor es den Begriff überhaupt gab. Früher wurden Mitarbeitende oder andere Personen mit Insiderwissen (Kunden, Lieferantinnen usw.), welche Missstände meldeten, als Verräterinnen, Nestbeschmutzer oder zumindest als Problem betrachtet.

Heute habe sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Whistleblowing ein wichtiges Instrument ist, um Korruption, Vetternwirtschaft oder andere Missstände aufzudecken, die von aussen schwierig zu entdecken sind. Der Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission Entsorgung + Recycling Zürich (PUK ERZ) habe den Wert des Whistleblowing eindrücklich bewiesen.

Zusammen mit der Finanzkontrolle nimmt die Ombudsstelle die Funktion einer unabhängigen Meldestelle für Whistleblowing in der Stadt Zürich wahr, neu auch auf der anonymen Whistleblowing-Plattform der Stadt Zürich.Die Grundvoraussetzung, damit die Verwaltung ihren Auftrag überhaupt erfüllen kann, sei eine gut verständliche und widerspruchsfreie Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Verwaltung habe mit den verschiedensten Menschen zu tun, mit unterschiedlichem Bildungsstand, Alter oder Gesundheitszustand.

Ein Schreiben, eine Verfügung oder eine Rechnung erreicht das Ziel nicht bereits nach dem Versand, sondern erst, wenn die Empfängerinnen den Inhalt auch wirklich zur Kenntnis genommen und verstanden haben. Dies sei die Grundvoraussetzung, damit Bürger und Staat überhaupt in einen Dialog miteinander treten können.

Die Fallbeispiele des Jahresberichts widmen sich schwergewichtig dieser häufig unterschätzten Thematik.Insbesondere der Lockdown im Frühling 2020 habe zu einem Rückgang der neu eingegangenen Geschäfte (482, Vorjahr 567) gesorgt. Dafür haben die Anfragen an die Ombudsstelle deutlich zugenommen (1141, Vorjahr 890).

Auffällig sei der weiterhin hohe Anteil an internen Personalfällen (38%, Vorjahr 46%). Wie in den Vorjahren stammen die meisten Geschäfte und Anfragen aus dem Sozialdepartement, dem Sicherheitsdepartement und dem Gesundheits- und Umweltdepartment..

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