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Reports Kinderbetreuung und Soziokultur 2020 veröffentlicht

2021-05-18 15:05:26
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Quelle: Stadt Zürich

Die Stadt Zürich gab im Jahr 2020 insgesamt 91,4 Millionen Franken für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulbereich und rund 33,5 Millionen Franken für die städtisch finanzierte Soziokultur aus, wie die Stadt Zürich berichtet.

Die jetzt veröffentlichten Reports Kinderbetreuung und Soziokultur bieten einen detaillierten Überblick über die Ausgaben und Leistungen im Jahr 2020. Das Kinderbetreuungsangebot in der Stadt Zürich sei auch im letzten Jahr trotz schwieriger Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie erneut ausgebaut worden, die Versorgungsquote habe einen neuen Höchststand erreicht. Trotz dieses erneuten Wachstums seien die Kosten für die städtisch finanzierte familienergänzende Kinderbetreuung – exklusive der Finanzierung coronabedingter Ertragsausfälle – im Jahr 2020 mit insgesamt 91,4 Millionen Franken um knapp eine Million Franken gesunken.

Grund dafür sei die leicht rückläufige Anzahl subventionierter Plätze im Vergleich zum Vorjahr.Die Anzahl Betreuungsplätze in den Stadtzürcher Kindertagesstätten habe sich auch im Jahr 2020 noch einmal erhöht: Ende 2020 standen in der Stadt Zürich insgesamt 11 579 Betreuungsplätze in privaten und städtischen Kitas zur Verfügung. Die Versorgungsquote stieg entsprechend von 82,5 auf neu 86,3 Prozent an.

Die städtischen Ausgaben für die familienergänzende Kinderbetreuung haben sich um eine knappe Million Franken verringert, weil ab Mitte 2020 weniger Kinder aus Familien mit Anspruch auf einen subventionierten Betreuungsplatz in einer Kita betreut beziehungsweise neu angemeldet wurden. Insgesamt wurden 80 Plätze weniger subventioniert als noch im Vorjahr.

Es sei davon auszugehen, dass vor allem Eltern mit tiefen Einkommen in der aktuellen angespannten wirtschaftlichen Lage aufgrund der Pandemie – eventuell vorübergehend – auf einen externen Betreuungsplatz verzichten.Obwohl die städtisch finanzierten soziokulturellen Angebote im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie nur weniger als die Hälfte der Besuche im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnten, wurden soziokulturelle Angebote trotzdem rege genutzt und insgesamt 77 765 Stunden soziokulturelle Freiwilligenarbeit geleistet. Im Lauf des letzten Jahres wurden zudem neue, teils digitale, Angebote geschaffen, um Begegnung und Austausch auch mit den geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu ermöglichen.

Die städtischen Beiträge für die privaten Einrichtungen wurden unabhängig von der pandemiebedingten tieferen Auslastung vollumfänglich finanziert, was bei den Institutionen für eine massgebliche Entlastung gesorgt hat. Weil die stadteigenen Institutionen ebenfalls stark von den pandemiebedingten Einschränkungen betroffen waren und Einnahmeausfälle zu verzeichnen hatten, haben sich die städtischen Ausgaben für die Soziokultur im vergangenen Jahr gesamthaft um rund 2 Millionen erhöht..

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