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Grösseres Angebot auf Careum-Campus dank Nachverdichtung

2021-04-21 09:05:26
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Quelle: Stadt Zürich

Mit der Nachverdichtung des Careum-Campus im Hochschulgebiet soll die hohe Nachfrage für Aus- und Weiterbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen künftig besser bedient werden können, wie die Stadt Zürich schreibt.

Der öffentlich aufgelegte private Gestaltungsplan sieht neben der Aufstockung des Hauptgebäudes auch grünere Aussenräume sowie Massnahmen zum Lokalklima vor. Mit den schweizweit stark zunehmenden Zahlen an Studierenden im Gesundheitswesen stösst auch die Stiftung Careum mit ihrem Campus im Hochschulgebiet an ihre räumlichen Grenzen.

Mit dem nun öffentlich aufgelegten privaten Gestaltungsplan werden die planerischen Voraussetzungen für die bauliche Erweiterung des Areals und damit ein grösseres Angebot an Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Sozialwesen geschaffen.Mit der Nachverdichtung sollen die bestehenden Nutzungsreserven ausgeschöpft und so die hohe Nachfrage für Aus- und Weiterbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen künftig besser bedient werden können. In der vorangegangenen Machbarkeitsstudie habe sich dazu die vollflächige Aufstockung des Hauptgebäudes als beste Lösung gezeigt.

Da mit der Realisierung der Aufstockung um vier Geschosse auf insgesamt maximal 33.4 Meter Gebäudehöhe von der Grundordnung abgewichen wird, sei ein privater Gestaltungsplan notwendig. Mit der baulichen Erweiterung werde die Chance genutzt, den Platz vor dem Hauptgebäude aufzuwerten.

Zusammen mit dem zukünftig gegenüberliegenden Haupteingang der geplanten Neubauten des Universitätsspitals Zürich werde hier ein attraktiver öffentlicher Raum geschaffen.Zudem werden im Gestaltungsplan die Vorgaben aus dem Weissbuch Hochschulgebiet Zürich Zentrum sowie die Massnahmen zur Hitzeminderung berücksichtigt und verankert. Der schon heute gut gestaltete Aussenraum auf dem ganzen Careum-Areal werde weiter aufgewertet und zusätzlich begrünt, beispielsweise mit grossen Bäumen und bewachsenen Beschattungselementen.

Diese erhöhen nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern leisten auch einen Beitrag zur Verbesserung des Lokalklimas. Weiter sei geplant, den Einsatz erneuerbarer Energien mit Solaranlagen zusätzlich auszubauen.

Insgesamt werde mit dem privaten Gestaltungsplan «Careum» die Grundlage für eine qualitätsvolle, nachhaltige und quartierverträgliche Weiterentwicklung des Areals geschaffen. Weil die Gestaltungsplanvorschriften innerhalb der zulässigen Ausnützung und Nutzweise einer Arealüberbauung gemäss Grundordnung liegen, resultiert kein planungsbedingter Mehrwert.Der private Gestaltungsplan «Careum» werde vom 21. April bis am 22. Juni 2021 im Amtshaus IV öffentlich aufgelegt und sei zudem im Internet abrufbar.

Während dieser Zeit könne sich die Bevölkerung zur Vorlage äussern. Aufgrund der erhaltenen Einwendungen werde das Planungsinstrument anschliessend überarbeitet und dem Stadt- sowie schliesslich dem Gemeinderat vorgelegt..

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Platz Grösseres Careum-Campus Nachverdichtung



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