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Regional

Stadtrat will Öko-Kompass weiterführen

2021-03-31 13:05:23
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, das Beratungsangebot Öko-Kompass als Erfolgsmodell der Stadt Zürich weiterzuführen, wie die Stadt Zürich ausführt.

Die kostenlose und unabhängige Umweltberatung verhilft KMU in der Stadt Zürich, nachhaltig zu wirtschaften und Ressourcen zu sparen. Der Öko-Kompass fördert den Austausch mit dem Gewerbe und bietet Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen selten über ein spezifisches Umweltmanagement. Umfassende Beratungsdienstleistungen für Kleinbetriebe fehlen.

Die Stadt Zürich schliesst mit dem Öko-Kompass somit eine Angebotslücke. Der Öko-Kompass zeigt den KMU Potenziale auf, vermittelt Umweltangebote und schafft für die KMU einen Überblick im Massnahmen- und Fördergelder-Dschungel.

Die Stadt habe die operative Leitung des Öko-Kompasses an eine externe Geschäftsstelle delegiert. Dieses Modell habe sich bewährt und solle weitergeführt werden.

Für die Weiterführung des Öko-Kompass-Angebots werden dem Gemeinderat ab 2022 neue jährlich wiederkehrende Ausgaben in der Höhe von 350 000 Franken beantragt.Die Evaluation der Wirksamkeit des Öko-Kompasses habe gezeigt, dass sich die vereinbarten Massnahmen positiv auf das Klima, die Luft- und Wasserqualität und den Ressourcenverbrauch auswirken. Die direkt messbare jährliche Entlastung der Umwelt liegt in der Grössenordnung bei 400 bis 5000 MWh eingesparter Energie (Strom, Wärme/Kälte), 100 000 bis 500 000 Personenautokilometern und 15 bis 50 Tonnen Material.

Das entspreche einer Einsparung pro Jahr und KMU von 2 bis 7 Tonnen CO2-Emissionen. Das sei der halbe Umweltfussabdruck einer Schweizer Bürgerin oder eines Schweizer Bürgers pro Jahr.Der Öko-Kompass entstand im Jahr 2009 im Rahmen des damaligen Legislaturschwerpunkts «Nachhaltige Stadt Zürich – auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft».

2015 wurde das Programm mit dem Innovationspreis «Excellence Publique» ausgezeichnet. Bis 2020 wurden knapp 4000 Unternehmen persönlich kontaktiert und über 1200 Beratungen durchgeführt.

Gemäss einer Studie von act Cleantech Agentur Schweiz AG verbleibt ein Potenzial von über 18 000 weiteren KMU, das erschlossen werden kann.«Zur Erreichung der Klimaschutzziele braucht es alle. Die Stadt Zürich will deshalb auch künftig das lokale Gewerbe mit passenden Beratungsangeboten unterstützen», sagt Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements.Die bestehende Beratungsleistung werde von den KMU gemäss einer Zufriedenheitsanalyse der ETH Zürich überwiegend sehr positiv wahrgenommen.

Dennoch solle das Beratungsangebot mit Fokus auf die zu erreichenden Klimaschutzziele und die aktuellen politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kenntnisse weiterentwickelt und noch besser an die Bedürfnisse der Betriebe angepasst werden. «Damit wir die ambitionierten Klimaziele erreichen können, brauchen wir Innovation und die Vernetzung mit der Wirtschaft», sagt René Estermann, Direktor des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Zürich.

«Der Öko-Kompass fördert den dafür notwendigen Wissenstransfer mit dem Gewerbe»..

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