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Die Zürcher Life Sciences erbrachten im Jahr 2019 eine Wirtschaftsleistung von 5,3 Milliarden Franken und stellten 18’900 Arbeit...

Die Zürcher Life Sciences erbrachten im Jahr 2019 eine Wirtschaftsleistung von 5,3 Milliarden Franken und stellten 18’900 Arbeit...
Die Zürcher Life Sciences erbrachten im Jahr 2019 eine Wirtschaftsleistung von 5,3 Milliarden Franken und stellten 18’900 Arbeit... (Bild: Kanton Zürich)

2021-03-25 11:05:21
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Quelle: Kanton Zürich

Die Zürcher Life Sciences erbrachten im Jahr 2019 eine Wirtschaftsleistung von 5,3 Milliarden Franken und stellten 18’900 Arbeitsplätze zur Verfügung, wie der Kanton Zürich schreibt.

Dies zeigt eine neue Studie von BAK Economics im Auftrag des Amts für Wirtschaft und Arbeit. Der Zürcher Life-Sciences-Sektor steigerte seine Wirtschaftsleistung in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 5 Prozent pro Jahr und entwickelte sich damit überdurchschnittlich dynamisch.

2019 erbrachte die Branche eine Wirtschaftsleistung von 5,3 Milliarden Franken. Der Wirtschaftscluster fungiert auch immer stärker als Jobmotor.

In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 5’100 neue Stellen geschaffen. Die Medizintechnik stellt mit mehr als 11’200 Arbeitsplätzen und einer Wertschöpfung von rund 2,3 Milliarden Franken die grösste Teilbranche der Life Sciences dar.Bei der Spitzenforschung sei Zürich auf dem Vormarsch.

So sei die Anzahl der so genannten Weltklasse-Patente in allen drei Technologien «Medtech», «Biotech» und «Pharma» im globalen Vergleich stärker angestiegen. Insbesondere in den Zukunftstechnologien medizinische Biotechnologie, Neuroprothesen, Krebstherapien, Medizinische Bionik, Künstliche Gelenke, Antikörpertherapien, Bestrahlungstherapien sowie Immuntherapien sei Zürich gut positioniert.  Mit dieser Dynamik und der hohen Innovationsintensität seien die Life Sciences ein positives Aushängeschild in der Züricher Industrie.

Doch gegenwärtig erleidet insbesondere die Medtech-Branche aufgrund der Corona-Pandemie Einbussen. Zahlreiche Operationen wurden verschoben, um Kapazitäten für die Behandlung von Covid-19 Patienten zu gewährleisten.

Damit verbunden kamen weniger Produkte zum Einsatz, was 2020 zu einem rückläufigen Wertschöpfungs- und Beschäftigungswachstum geführt hat. Deutlich weniger von der Pandemie betroffen zeigt sich die Pharma- und Biotech-Branche.

Der mittel- bis langfristige Ausblick für die Life Sciences in Zürich sei gemäss der BAK-Studie positiv. Deren Bedeutung für die Zürcher Volkswirtschaft werde weiter wachsen, was nicht zuletzt auf die fortschreitende Digitalisierung zurückzuführen ist.

Auch das strukturelle Wachstumspotenzial für Life Sciences dürfte unter anderem wegen der Alterung der Gesellschaft hoch sein. «Dank ETH und Universität als erstklassige Hochschulen sowie der hohen Innovationskraft unserer Wirtschaft werden die Life Sciences auch im kommenden Jahrzehnt ein wichtiger Wachstumstreiber der Zürcher Volkswirtschaft sein», sagt die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh.

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