Logo myzuri.ch

Regional

Zusätzlicher preisgünstiger Wohnraum für die Stadt Zürich

2021-03-24 13:05:20
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Zürich

Mehr preisgünstige Wohnungen – das wollen Stadt-, Gemeinderat und die Bevölkerung, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Basierend auf § 49b des kantonalen Planungs- und Baugesetzes werde zukünftig kommunal ein Mindestanteil an preisgünstigem Wohnraum eingefordert werden. Auch bei Arealüberbauungen.

Für Letzteres muss die Bau- und Zonenordnung angepasst werden. Die Anpassung sei nun öffentlich aufgelegt.

Der Ausbau von bezahlbarem Wohnraum in der Stadt Zürich sei ein wichtiges Anliegen von Stadt- und Gemeinderat. 2014 haben die Stimmberechtigten des Kantons Zürich eine Ergänzung des Planungs- und Baugesetzes (§ 49b PBG) angenommen, die es den Gemeinden erlaubt, bei zusätzlichen Ausnutzungsmöglichkeiten einen Mindestanteil an preisgünstigem Wohnraum vorzuschreiben.

Der Stadtrat werde dieses Instrument auch in der Stadt Zürich einsetzen: Kommt es künftig bei Teilrevisionen der Bau- und Zonenordnung (BZO) und Sondernutzungsplanungen zu einer Mehrausnutzung und werde diese von der Grundeigentümerschaft konsumiert, so müssen in der Regel auf der Hälfte der zusätzlichen Fläche preisgünstige Wohnungen erstellt werden. Diese BZO-Teilrevisionen werden fortlaufenden auf einem neuen Ergänzungsplan zur BZO eingetragen.Diese Pflicht für preisgünstigen Wohnraum werde auch bei Arealüberbauungen mit Ausnutzungsbonus eingeführt.

Wird bei Arealüberbauungen – diese seien auf Grundstücken ab 6000m2 möglich – der Arealbonus konsumiert, solle diese Mehrausnutzung zur Hälfte für preisgünstige Wohnungen genutzt werden müssen. Weil dies eine Änderung der BZO erfordert, werde die BZO-Teilrevision nun öffentlich aufgelegt.Zusätzlich zur BZO-Teilrevision müssen gemäss § 49b PBG von den Gemeinden «Bestimmungen zur angemessenen Belegung» der preisgünstigen Wohnungen erlassen werden.

Für die Stadt Zürich seien in der Verordnung folgende Belegungsvorschriften vorgesehen: Die Personenzahl der Bewohnenden solle mindestens der Zimmerzahl minus 1 entsprechen, die Wohnungen dürfen nicht als Ferien- oder Zweitwohnung benutzt werden (sogenannte Wohnsitzverpflichtung) und es gelten Einkommens- und Vermögenslimiten. Daneben enthält die Verordnung weitere Bestimmungen zur Kontrolle der Einhaltung der genannten Belegungsvorschriften sowie der Mietzinse und zu weiteren Aufgaben der städtischen Vollzugsbehörden.Die BZO-Teilrevision und die Verordnung werden vom 26. März bis am 25. Mai 2021 im Amtshaus IV öffentlich aufgelegt und seien auf der Webseite des Amts für Städtebau abrufbar (ab 24. März verfügbar).

Während dieser Zeit könne sich die Bevölkerung zur Vorlage äussern. Aufgrund der erhaltenen Einwendungen werden die Unterlagen anschliessend überarbeitet und dem Stadt- sowie schliesslich dem Gemeinderat vorgelegt..

Suche nach Stichworten:

Zusätzlicher preisgünstiger Wohnraum



Top News


» Winterthur: Brand verursacht hohen Sachschaden


» Todesopfer nach Brand im Kreis 6


» Feuerwerk verletzt Stadtpolizisten - Zeugenaufruf


» A1 / Dietikon: Personen im Lastwagen geschleppt


» Anlagen an der Erdoberfläche des künftigen geologischen Tiefenlagers für radioaktive Abfälle, in denen mit nuklearem Material um...

Newsletter

Jeden Tag um 14.00 Uhr die neusten Meldungen aus Stadt und Katnon Zürich in Ihrem elektronischen Postfach.


Mit myzuri.ch verbinden