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Rechnung 2020 mit positivem Ergebnis

  • Rechnung 2020 mit positivem Ergebnis
    Rechnung 2020 mit positivem Ergebnis (Bild: Stadt Zürich)
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    Rechnung 2020 mit positivem Ergebnis (Bild: Stadt Zürich)
2021-03-16 10:05:21
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Quelle: Stadt Zürich

Die Rechnung 2020 der Stadt Zürich schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 54,6 Millionen Franken ab, wie die Stadt Zürich meldet.

Das erfreuliche Ergebnis bestätigt erneut die Strategie des Stadtrats, langfristig stabile Finanzen für die Stadt Zürich sicherzustellen. Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten die Erfolgsrechnung mit rund 172 Millionen Franken.

Die Erfolgsrechnung 2020 weist einen Ertragsüberschuss von 54,6 Millionen Franken auf. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 27,1 Millionen Franken.

Zusammen mit den vom Gemeinderat genehmigten Nachtragskrediten und Globalbudget-Ergänzungen fällt das Ergebnis um 152,4 Millionen Franken besser aus als budgetiert. Der Aufwand betrug 8,795 Milliarden Franken, der Ertrag 8,849 Milliarden Franken.

Das zweckfreie Eigenkapital erhöht sich Ende 2020 auf 1,544 Milliarden Franken (Grafik 1).Die Nettoinvestitionen in das Verwaltungsvermögen betragen 919,4 Millionen Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 77,1 Prozent (23,1 Prozentpunkte höher als im Budget).

Die langfristigen Schulden sanken weiter um 65,8 Millionen Franken und betragen per Ende 2020 noch 4,861 Milliarden Franken.Das gegenüber dem Budget (inklusive Nachtragskrediten und Globalbudget-Ergänzungen) um 152,4 Millionen Franken bessere Ergebnis sei auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. 2020 verzeichnete die Stadt zwar Mehrbelastungen aufgrund der Corona-Pandemie (172 Millionen Franken, davon steuerfinanziert im Allgemeinen Haushalt 125,6 Millionen Franken) und tiefere Steuererträge (39,8 Millionen Franken gegenüber Budget).

Diese fielen aber deutlich geringer aus, als noch im Sommer 2020 zu erwarten war. Zum Überschuss beigetragen haben unter anderem auch ein besseres Ergebnis beim Finanz- und Lastenausgleich (22,9 Millionen Franken gegenüber Budget) und Wertberichtigungen sowie Buchgewinne von Liegenschaften (20,5 Millionen Franken gegenüber Budget).

Zudem habe der überwiegende Teil der Dienstabteilungen besser abgeschlossen als budgetiert und nicht alle coronabedingten Nachtragskredite mussten voll ausgeschöpft werden.Auch die Steuereinnahmen blieben stabil und die Budgetgenauigkeit erwies sich erneut als sehr hoch. Die Steuereinnahmen im Jahr 2020 betrugen 2,974 Milliarden Franken, 26,7 Millionen Franken weniger als im Jahr 2019 und 39,8 Millionen Franken weniger als budgetiert.

Die Steuererträge der natürlichen Personen seien mit 1,763 Milliarden Franken um 39,8 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Dies sei vor allem auf tiefere Erträge bei den Quellensteuern zurückzuführen (77,3 Millionen Franken gegenüber Budget).

Bei den Grundstückgewinnsteuern verfehlt das Rechnungsergebnis von 277,1 Millionen Franken den budgetierten Wert knapp um 12,9 Millionen Franken. Mit 932,2 Millionen Franken liegt der Ertrag bei den juristischen Personen um 12,7 Millionen Franken über dem Budget, was hauptsächlich auf höhere Gewinnsteuern der Vorjahre zurückzuführen ist.Der Wert der Nettoinvestitionen von 919,4 Millionen Franken (Budget inklusive Nachtragskredite: 1,245 Milliarden Franken) sei tiefer als noch in der Rechnung 2019 (1,106 Milliarden Franken).

Hauptgrund für die Abweichung gegenüber dem Budget seien in der Rechnung 2020 enthaltene Investitionsbeiträge des Kantons und des Bundes für das Projekt «Tramverbindung Zürich West» (95,3 Millionen Franken). Weitere Gründe dafür, dass Rechnung und Budget voneinander abweichen seien tiefere Ausgaben aufgrund von Planungs- und Bauverzögerungen sowie Projektverschiebungen bei Sachanlagen wie Tiefbauten, Grundstücken, Strassen- und Verkehrswegen sowie Mobilien und bei Softwarebeschaffungen.«2020 konnte die Stadt die Finanzierung ihrer Dienstleistungen und Investitionen jederzeit gewährleisten und gleichzeitig coronabedingte Ausfälle sowie Unterstützungszahlungen für Betroffene tragen», fasst Stadtrat Daniel Leupi das Finanzjahr zusammen.

Das bestätige einmal mehr die langfristige, auf Stabilität ausgerichtete Strategie des Stadtrats. «Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Unternehmen und Privatpersonen belasten, könnten sich in den kommenden Jahren deutlicher im Finanzhaushalt widerspiegeln.

Dazu kommen die Einnahmenausfälle durch die Steuerreform und die künftigen klima- und wachstumsbedingten Mehraufwendungen. Mit dem soliden Eigenkapital und den nochmals reduzierten langfristigen Schulden habe die Stadt jedoch die Substanz, um die erforderlichen Ausgaben finanzieren und von der Krise Betroffene unterstützen zu können», so der Finanzvorsteher weiter.Der städtische Finanz- und Aufgabenplan für die Jahre 2021 bis 2024 sieht zurzeit jährliche Defizite in der Höhe zwischen 185,4 Millionen Franken (2021) und 241,3 Millionen Franken (2024) vor.

«Der Stadtrat sei gewillt, auch in den kommenden Jahren die notwendigen Ausgaben und Investitionen für einen attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort auf Grundlage der Strategien Zürich 2035 zu tätigen», betont Stadtrat Daniel Leupi. «Er werde für 2022 und darauf folgende Jahre Massnahmen zum Erhalt eines stabilen Finanzhaushalts prüfen und bei Bedarf umsetzen»..

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