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Mehrere Brände und Sturm «Luis» forderten die Feuerwehr

2021-03-13 18:05:19
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Quelle: Stadt Zürich

Die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich standen an diesem Samstag praktisch im Dauereinsatz, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Mehrere Brände sowie Sturmschäden forderten die Berufs- und Milizfeuerwehr, während die Einsatzleitzentrale ein erhöhtes Anruf- und Dispositionsvolumen bewältigte. Im Laufe des Samstags mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und Milizfeuerwehr mehrere Male aufgrund von Bränden ausrücken.

Einen ersten Einsatz erforderte eine brennende Paletten-Lounge auf einem Balkon im Kreis 3, welche aber innert Kürze gelöscht werden konnte.Aufwendiger gestaltete sich hingegen die Bewältigung des nächsten Einsatzes im Zürcher Kreis 11. Der Brand, ebenfalls ausgebrochen auf einem Balkon, entfachte sich aufgrund der starken Winde so schnell, dass die Balkonscheiben durch die grosse Hitze zerbarsten und dadurch auch die Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die ausgerückten Feuerwehrleute bekämpften das Feuer mittels Aussenangriff über die Autodrehleiter (ADL) sowie mittels Innenangriff durch die Wohnung und konnten damit ein Übergreifen des Feuers auf die anderen Wohnungen verhindern.

Eine Person wurde vom Rettungsdienst medizinisch erstversorgt, musste aber nicht hospitalisiert werden. Der Sachschaden dürfte beträchtlich sein.

Die Brandursache werde von den Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich sowie von den Detektiven der Stadtpolizei Zürich abgeklärt.Kaum waren die Feuerwehrleute zurück in der Wache, mussten sie erneut zu einem Brand ausrücken. Gemeldet wurde eine Rauchentwicklung in einer Garagenbox, was sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte als brennende Werkbank herausstellte.

Das Feuer konnte jedoch innert Kürze unter Kontrolle gebracht werden. Die Brandursache werde ebenfalls von den Brandermittlern der Kantonspolizei Zürich sowie von den Detektiven der Stadtpolizei Zürich untersucht.Zusätzlich zu den Einsätzen in Verbindung mit Bränden rückten die Feuerwehrleute seit 7 Uhr morgens rund 20 Mal aufgrund von Sturmschäden auf dem Stadtgebiet aus.

Um die erhöhte Arbeitslast bewältigen zu können, wurde die Berufsfeuerwehr durch die Milizfeuerwehrkompanien Süd und Nord unterstützt.Ebenfalls wurde die Einsatzleitzentrale (ELZ) von Schutz & Rettung Zürich gefordert. Bis um 17.00 Uhr disponierte die ELZ neben den 20 Feuerwehr-Einsätzen auf Zürcher Stadtgebiet rund 50 Einsätze im Kanton Zürich im Zusammenhang mit dem Sturm «Luis».

Die Anrufenden meldeten primär Bäume, die vom starken Wind entwurzelt wurden oder abgebrochene Äste, die teilweise Verkehrswege blockierten. Die Feuerwehren rückten aber auch zur Sicherung von Sachgütern aus, so beispielsweise wegen einem weggewindeten Trampolin.Um die erhöhte Anzahl Anrufe auf die Feuerwehr-Notrufnummer 118 abwickeln zu können, wurden acht zusätzliche Personen der Stützpunktfeuerwehr Kloten aufgeboten.

Bei diesen handelt es sich durch die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung ausgebildete Feuerwehrmänner und –frauen, welche die Einsatzleitzentrale von SRZ in Unwetterlagen unterstützen (vgl. Medienmitteilung vom 5. September 2019)..

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Kloten Brände Sturm «Luis» Feuerwehr



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