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ETH-Departement in Basel gut etabliert

  • ETH-Departement in Basel gut etabliert
    ETH-Departement in Basel gut etabliert (Bild: ETH Zürich)
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    ETH-Departement in Basel gut etabliert (Bild: ETH Zürich)
2021-02-06 22:25:04
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Quelle: ETH Zürich

Die ETH Zürich hat vor zehn Jahren ihr erstes und einziges Departement an einem anderen Standort als Zürich gegründet: das Departement für Biosysteme in Basel, wie die ETH Zürich meldet.

Bald schon baut die Hochschule ihren Aussenposten aus. Sie werde mit dem Bau eines neuen Departementsgebäudes in enger Nachbarschaft zur Universität Basel auf dem Schällemätteli-Areal beginnen.Seit seiner Gründung seien die drei Bereiche Biologie, Ingenieur-wissenschaften und Theorie die tragenden Pfeiler des Departements für Biosysteme (D-BSSE) in Basel.

Biologen führen Experimente an lebenden Organismen und Zellen durch, Bioinformatiker und Theoretikerinnen analysieren grosse Datensätze und modellieren biologische Vorgänge, und Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln Werkzeuge, um biologische Systeme zu untersuchen und zu verändern. Nun möchte die Forschungsgemeinschaft am D-BSSE noch enger zusammenwachsen, die verschiedenen Arbeitsgebiete sollen sich gegenseitig noch stärker durchdringen, Forschende aller drei Bereiche sollen zusammen experimentieren und Lösungen entwickeln.«Wir dürfen heute stolz auf den erfolgreichen Auf- und Ausbau unseres Departements zurückblicken», sagt Professor Timm Schroeder, der aktuelle Vorsteher des Basler ETH-Departements.

Zu Beginn zählte das D-BSSE sieben Professuren und 150 Mitarbeitende. Heute seien es bereits 19 Professuren mit insgesamt über 300 Mitarbeitenden.

In den zehn Jahren seines Bestehens gingen neun Start-ups aus dem Departement hervor.Mit den Schwerpunkten Systembiologie und synthetische Biologie passte das Departement von Anfang an perfekt nach Basel. «Die ETH Zürich habe sich hier an einem der weltweit grössten Life-Science-Cluster mit erstklassigen Forscherinnen und Forschern sowie den Grössen der Pharmaindustrie etablieren können.

Als ETH-Forschende in Basel profitieren wir stark davon, Teil dieser Wissensgemeinschaft zu sein. In einem solchen Umfeld zu arbeiten, sei für die eigene Forschung äusserst wertvoll und inspirierend», sagt Schroeder.Auch ETH-Präsident Lino Guzzella sei die Präsenz der ETH Zürich in Basel wichtig.

«Durch unser Departement in Basel seien wir mit strategisch wichtigen Partnern aus Forschung und Wirtschaft eng vernetzt. Der Standort in Basel sichert der ETH Zürich den Zugang zu einem der grössten europäischen Forschungsverbünde in den Life Sciences.»Medizin sei einer der Schwerpunkte der ETH.

So habe die Hochschule in Zürich unter anderem einen neuen Bachelorstudiengang in Medizin ins Leben gerufen, der im Herbst 2017 anläuft. «Die Zusammenarbeit mit den universitären Einrichtungen in Basel und der Pharmaindustrie sei daher für die ETH Zürich von eminenter Wichtigkeit, um den Transfer unserer medizinisch relevanten Forschung in die Klinik und die Wirtschaft voranzutreiben», betont der ETH-Präsident.Auch das D-BSSE möchte seine Beziehungen zur medizinisch relevanten Pharmaindustrie enger gestalten.

Zudem sollen bestehende Kooperationen mit der Universität und dem Universitätsspital Basel ausgebaut werden, etwa um patientenspezifische Therapien zu entwickeln. «Personalisierte Medizin, Datenwissenschaft, ‹Molecular Systems Engineering› und Grundlagenforschung – das seien die vier strategischen Schwerpunkte des D-BSSE für die nächsten Jahre», sagt Professor Schroeder.Um optimale Bedingungen für die Umsetzung dieser Strategie zu schaffen, werde auf dem Schällemätteli-Areal mitten in Basel ein neues Departementsgebäude gebaut.

Unter seinem Dach sollen wieder alle Forschungsgruppen des D-BSSE vereint werden. Derzeit seien einige Gruppen aufgrund des Platzmangels im jetzigen Gebäude auf dem Rosental-Areal in Nachbargebäuden untergebracht.Der Neubau werde ein modernes Forschungsgebäude sein, das aufgrund seiner Lage auf dem Campus der Uni Basel optimale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit in der Biomedizin zwischen ETH Zürich, dem Universitätsspital und der Universität Basel bieten wird.

Das neue Gebäude sei voraussichtlich 2021 bezugsbereit..

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