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Bis gestern verlief das Impfen im Kanton Zürich nach Plan und es wurden insgesamt 24’989 Impfungen verabreicht. Die diese Woche ...

2021-01-22 12:05:31
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Quelle: Kanton Zürich

Bis gestern verlief das Impfen im Kanton Zürich nach Plan und es wurden insgesamt 24’989 Impfungen verabreicht, wie der Kanton Zürich schildert.

Die diese Woche bekannt gewordenen Lieferverzögerungen von Pfizer/BioNTech erfordern jetzt aber Anpassungen am Impfprogramm. Insbesondere die Zweitimpfungen an den Heimen müssen verschoben werden.

So können die Auswirkungen der Lieferverzögerungen auf ein Minimum reduziert und die Zweitimpfungen für alle erstgeimpften Personen termingerecht sichergestellt werden. Die Impfstrategie des Kantons Zürich orientiert sich an der Verfügbarkeit des durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beschafften Impfstoffs und der vom BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) vorgegebenen Priorisierung.

In dieser ersten Phase der Impfaktion mit wenig Impfstoff liegt der Fokus auf Personen ab 75 Jahren und Personen mit schweren Vorerkrankungen, die durch eine COVID-19-Erkrankung am meisten gefährdet sind. Derzeit werden diese Risikogruppen, die im Kanton Zürich rund 240`000 Personen umfassen, am Referenz-Impfzentrum EBPI, an den grossen Spitälern (Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli, Kantonsspital Winterthur), in den Alters- und Pflegeheimen (einschliesslich Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderungen) sowie bei Hausärzten geimpft.

Zudem wurde den Spitälern ein Kontingent für das Impfen des exponierten Gesundheitspersonals auf Intensivpflegestationen zugeteilt. Bis gestern Abend seien über diese Kanäle 24’989 Impfungen verabreicht worden.Nachdem die Umsetzung des Impfprogramms bisher nach Plan verlaufen ist, habe das BAG die Kantone gestern über eine zweite Lieferverzögerung der ursprünglich geplanten Liefermengen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech informiert.

Konkret stehen dem Kanton Zürich bis Ende Februar statt rund 113’000 noch rund 90’000 Impfdosen dieses Impfstoffs zur Verfügung. Da alle Impfdosen zugeteilt sind, erfordert dies eine Anpassung des Impfprogramms.

Um die Auswirkungen dieser deutlichen Lieferreduktion auf ein Minimum zu reduzieren, habe die Gesundheitsdirektion nach sorgfältiger Abwägung verschiedener Varianten und in Absprache mit CURAVIVA Zürich entschieden, die Zweitimpfung in den Heimen um eine Woche zu verschieben. Die Erstimpfung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen könne so wie geplant bis Mitte Februar durchgeführt und damit ein erster Schutz erreicht werden.

Die 41`700 Zweitimpfungen an den 398 Heimstandorten muss zwar verschoben werden, könne aber mit den im Februar erwarteten Lieferungen im gemäss den Empfehlungen des BAG und der EKIF vorgesehenen Zeitfenster von maximal sechs Wochen verabreicht werden. Wegen des fehlenden Impfstoffs können am Referenz-Impfzentrum am EBPI keine weiteren Impftermine für Februar vergeben werden und auf weitere Impfungen des exponierten Gesundheitspersonals in den Spitälern muss vorläufig verzichtet werden.

Die Gesundheitsdirektion weist daraufhin, dass die Lieferungen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech im Februar gemäss Informationen des BAG vom Lieferanten noch nicht bestätigt sind. Das angepasste Impfprogramm könne nur eingehalten werden, wenn die jetzt in Aussicht gestellten Impfstoffmengen wie geplant geliefert werden und es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt.

Regierungsrätin Natalie Rickli, Gesundheitsdirektorin des Kantons Zürich: «Mit dem Impfstart in den Heimen und bei den Hausärzten habe das Impfprogramm im Kanton Zürich Anfang dieser Woche Fahrt aufgenommen. Die sorgfältige Vorbereitung und die Möglichkeit im gewohnten Umfeld geimpft zu werden, habe sich bei den Betagten in den Heimen und bei den Patienten mit schweren Vorerkrankungen sehr bewährt.

Der Impfstoff sei leider nach wie vor sehr knapp und die Lieferverzögerungen erfordern eine Anpassung unseres Impfprogramms. Ich bitte alle von den Umstellungen betroffenen Personen und Institutionen um Verständnis und danke unseren Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Umsetzung dieser Massnahmen.

Die breite Bevölkerung müssen wir nach wie vor um Geduld bitten. Wenn im zweiten Quartal grössere Impfstoffmengen zur Verfügung stehen werden, werden wir auch die Kapazitäten bereit haben, damit alle impfwilligen Zürcherinnen und Zürcher bis im Sommer geimpft werden können.» .

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