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Seit Anfang Januar 2021 werden Zürcherinnen und Zürcher am Referenz-Impfzentrum und am Universitätsspital Zürich gegen Covid-19 ...

2021-01-15 18:05:30
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Quelle: Kanton Zürich

Seit Anfang Januar 2021 werden Zürcherinnen und Zürcher am Referenz-Impfzentrum und am Universitätsspital Zürich gegen Covid-19 geimpft, wie der Kanton Zürich berichtet.

Kommende Woche startet die Impfaktion an den 400 Alters- und Pflegeheimen ( inklusive Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen). Zudem beginnen zwei weitere Spitäler und Hausärzte mit dem Impfen ihrer Hochrisikopatienten.

Die Patienten werden durch ihren behandelnden Arzt aufgeboten. Mit dieser dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) folgenden Priorisierung sei der dem Kanton Zürich bis Ende Februar vom BAG zur Verfügung gestellte Impfstoff verplant.

Die Gesundheitsdirektion werde im Januar eine Registrierungsmöglichkeit zur Verfügung stellen, wo sich Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten registrieren und für einen Impftermin voranmelden können. Die Gesundheitsdirektion bittet die Bevölkerung weiterhin um Geduld.

Die Impfstrategie des Kantons Zürich orientiert sich an der Verfügbarkeit des durch das BAG beschafften Impfstoffs und der vom BAG und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) vorgegebenen Priorisierung. In dieser ersten Phase der Impfaktion sei das Ziel, schwere Verläufe und Todesfälle zu vermeiden und das Gesundheitswesen zu entlasten.

Erste Priorität haben deshalb Hochrisikopatienten, das seien Personen mit speziellen und schweren Formen von Herz-, Atemwegs- und Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas und Immunschwäche, sowie Personen ab 75 Jahren, die durch COVID-19 am meisten gefährdet sind. Diese beiden Personengruppen umfassen im Kanton Zürich rund 240`000 Personen.Im Januar stehen dem Kanton Zürich nach heutigem Planungsstand rund 90`000 vom BAG zugeteilte Impfdosen zur Verfügung.

Davon werden bis Ende Monat rund 45`000 Dosen verimpft. Die zweite Hälfte des Kontingents werde gemäss Empfehlung des BAG für die notwendige Zweitimpfung reserviert, da Lieferverzögerungen nicht ausgeschlossen werden können.

Im Februar sollen weitere 174`000 Dosen geliefert werden. Da zwei Mal geimpft werden muss, können mit der bis Ende Februar zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge insgesamt rund 130`000 Personen geimpft werden.

Für das Impfen der breiten Bevölkerung werde voraussichtlich ab April genügend Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Impfaktion im Wohnzentrum Fuhr verlief reibungslos und zeigte auf, dass sich die sorgfältige Vorbereitung und Planung bewährt.

Ab kommender Woche startet die Impfaktion an den 400 Alters- und Pflegeheimen ( inklusive Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen) im Kanton. Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern werde dort auch das Personal geimpft.

Die Erstimpfungen an den Heimen werden im Februar abgeschlossen sein. Die Planung geht von einer Impfquote an den Heimen von insgesamt 70 Prozent aus.   Die Zulassung des Impfstoffs von Moderna macht auch das Impfen bei Hausärzten möglich.

In einem ersten Schritt erhalten Anfang nächster Woche 165 Hausarztpraxen je 100 Impfdosen. Die aktuelle Planung der Impfstoffmengen sieht vor, dass im Februar weitere 250 Praxen mit der gleichen Menge des Impfstoffs beliefert werden können.

Die Hausärzte vergeben ihre Kontingente selbständig an ihre Hochrisikopatienten. Diese werden von ihren Ärzten kontaktiert.

Ab Impfstart in den Praxen werden Hausärzte, welche Hochrisikopatienten behandeln, auch wieder die Möglichkeit haben, diese für eine Impfung am EBPI anzumelden. Zudem können ab Impfstart definierte ambulante Praxen und Institute, welche Hochrisikopatienten behandeln, diese für eine Impfung am Referenz-Impfzentrum anmelden.

Ab kommender Woche können auch das Kantonsspital Winterthur und das Stadtspital Triemli Hochrisikopatienten, die sich bei ihnen in Behandlung befinden, impfen. Weiter habe die Gesundheitsdirektion entschieden, für das Impfen des besonders exponierten Gesundheitspersonals auf Intensivstationen, welches Covid-19-Patienten betreut, den Spitälern ein Kontingent an Impfdosen zuzuteilen.  Mit diesem der Priorisierung des BAG folgenden Impfkonzept sei der dem Kanton Zürich bis Ende Februar vom BAG gelieferte und in Aussicht gestellte Impfstoff für die Personen, die das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, verplant.

Es werden deshalb vorläufig keine neuen Impftermine ausgeschrieben. Die Gesundheitsdirektion werde im Januar eine Registrierungsmöglichkeit zur Verfügung stellen, wo sich Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten für einen Impftermin voranmelden können.

Dazu müssen sie ihre persönlichen und medizinischen Daten online erfassen. Sie werden anschliessend kontaktiert und zum Impftermin eingeladen.

Die Gesundheitsdirektion werde rechtzeitig über die Details informieren. Für das zweite Quartal, in dem grössere Mengen der Impfstoffe erwartet werden, seien zusätzliche Impfmöglichkeiten in Vorbereitung.

Dazu gehören neben mehreren regionalen Impfzentren, in denen mehrere Tausend Personen pro Tag geimpft werden können, auch Apotheken. Sollte sich die Situation bezüglich des verfügbaren Impfstoffs ändern, können die Impfkapazitäten in den verschiedenen Impfkanälen angepasst werden.

Ziel sei es in jedem Fall, den zur Verfügung gestellten Impfstoff wirkungsvoll, rasch und effizient gemäss der geltenden Priorisierung einzusetzen. Bis im Sommer sollen alle Zürcherinnen und Zürcher, die das möchten, geimpft sein.

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