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Heute Morgen wurden am Referenz-Impfzentrum am Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) der Universität Zü...

2021-01-04 11:05:45
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Quelle: Kanton Zürich

Heute Morgen wurden am Referenz-Impfzentrum am Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) der Universität Zürich die ersten Zürcherinnen und Zürcher gegen COVID-19 geimpft, wie der Kanton Zürich schildert.

In Anwesenheit von Regierungspräsidentin Silvia Steiner, sowie den beiden Regierungsrätinnen Natalie Rickli und Carmen Walker Späh liessen sich auch prominente Zürcherinnen und Zürcher impfen, um mit gutem Beispiel voranzugehen und die Wichtigkeit der Impfung für die Bekämpfung der Pandemie zu unterstreichen. Die öffentlich verfügbaren Impftermine am EBPI für Januar seien ausgebucht.

Weitere Kontingente werden via Ärzte an Hochrisikopatienten vergeben. Ab 18. Januar werde für Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten wieder ein Anmeldesystem für die Impfung zur Verfügung stehen.

Ab 5. Januar beginnt auch das Universitätsspital Zürich, Hochrisikopatienten zu impfen, die dort in Behandlung sind. Ab Mitte Januar werde auch mit dem Impfen in Alters- und Pflegeheimen begonnen.

Je nach Verfügbarkeit der vom Bund beschafften Impfstoffe werden die Impfmöglichkeiten im Kanton laufend erweitert. Der Start der Impfaktion im Kanton Zürich sei heute am Referenz-Impfzentrum planmässig erfolgt.

Da derzeit nur 16’000 Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech zur Verfügung stehen, die das Impfen von 8000 Personen ermöglichen, werden am von der Gesundheitsdirektion beauftragten Impfzentrum des EBPI derzeit nur Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten geimpft. Die für Januar öffentlich verfügbaren Termine waren innert kürzester Zeit ausgebucht.

Weitere Kontingente und verfügbare Zusatztermine, die sich daraus ergeben, dass mehr Impfstoff verfügbar werde und nach einer gewissen Anlaufzeit die Kapazität des Impfzentrums noch erhöht werden kann, werden via Ärzte an Hochrisikopatienten vergeben. Ab 18. Januar werde für Personen ab 75 Jahren und Hochrisikopatienten wieder ein Anmeldesystem für die Impfung zur Verfügung stehen.

Das Projektteam werde diese Zeit nutzen, um den Anmeldeprozess zu verbessern. Zuerst geimpft wurde ein Ehepaar aus Wetzikon im Alter von 77 und 76 Jahren.

Zu den ersten Personen, die sich heute impfen liessen, gehörten auch einige prominente Zürcherinnen und Zürcher. Die ehemalige Unternehmerin Rosmarie Michel, alt Ständerat und Regierungsrat Hans Hofmann, Kabarettist, Liedermacher und Schriftsteller Franz Hohler, Schauspieler und Moderator Walter Andreas Müller sowie der Gründer des Impfzentrums Professor Doktor Robert Steffen wollen mit ihrem Engagement als Impfbotschafterinnen und Impfbotschafter ein Zeichen setzen, damit sich in den kommenden Monaten möglichst viele Zürcherinnen und Zürchern impfen lassen.

Beim Impfstart waren auch Vertreterinnen der Kantonsregierung anwesend. Regierungspräsidentin Silvia Steiner betonte: «Für den Kanton Zürich sei der Start der Covid-Impfung ein wichtiger Wendepunkt bei der Bekämpfung der Pandemie.

Nach fast einem Jahr, in dem wir gegen die Pandemie kämpfen, gibt die Impfung uns wieder Hoffnung auf weniger Einschränkungen. Es braucht aber auch beim Impfen Geduld und Bescheidenheit.

Wir werden kleine Schritte machen». Regierungsrätin Natalie Rickli, Vorsteherin der für die Impfaktion zuständigen Gesundheitsdirektion, sagte: «In dieser ersten Phase steht nur sehr wenig Impfstoff zur Verfügung.

Das Ziel sei es, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu impfen, um Todesfälle und schwere Verläufe der Krankheit zu vermeiden. Damit wollen wir vor allem die Gesundheitseinrichtungen und das Personal, das dort sieben Tage in der Woche, Tag und Nacht im Einsatz steht, entlasten».

Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion, zeigte sich über den Impfstart erfreut: «Corona habe die Zürcher Wirtschaft hart getroffen. Viele Branchen sehen sich bis heute mit enormen Einschränkungen in ihrer Tätigkeit konfrontiert bis hin zu einem Berufsverbot.

Dass wir nach neun Monaten Pandemie jetzt mit Impfungen gegen Corona starten können, lasse uns hoffen, dass wir diese beispiellose Krise im Laufe dieses Jahres werden überwinden können».Neben dem Referenz-Impfzentrum am EBPI werden die Impfmöglichkeiten im Kanton Zürich entsprechend der vom Bund zur Verfügung gestellten Menge des Impfstoffs laufend erweitert. Ab 5. Januar werde das Universitätsspital Zürich Hochrisikopatientinnen und -patienten, die dort in Behandlung sind, impfen können.

Mit weiteren Spitälern laufen entsprechende Vorbereitungen. Parallel dazu werde die Detailplanung für die Impfung an den über 350 Alters- und Pflegeheimen abgeschlossen.

Mit den Impfungen in den Heimen werde ab Mitte Monat begonnen. Zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern werde sich auch das Personal impfen lassen können.

Weiter laufen die Vorbereitungen mit den über 40 Spitälern und den anderen Gemeinschaftseinrichtungen des Kantons. Wenn der in der Handhabung weniger anspruchsvolle Impfstoff von Moderna zugelassen und verfügbar sein wird, werde das Impfen von Hochrisikopatienten auch bei ausgewählten Hausarzt-Praxen möglich werden.

Für die breite Bevölkerung seien im Kanton mehrere Impfzentren vorgesehen, die ihren Betrieb voraussichtlich im April aufnehmen werden..

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