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Stadtrat beantragt Rahmenkredit für Erweiterung der Fernwärme

2020-12-09 16:05:17
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Quelle: Stadt Zürich

Für die Erweiterung der Fernwärmeversorgung in den Quartieren Wipkingen, Oberstrass, Unterstrass, Aussersihl sowie in den Gebieten Guggach und Zürich-West/Sihlquai beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Rahmenkredit von 330 Millionen Franken, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Stimmt der Gemeinderat zu, entscheiden die Stimmberechtigten. Spätestens 2050 solle die Stadt Zürich jährlich nur noch eine Tonne CO2 pro Einwohnerin und Einwohner ausstossen.

Dieses Ziel sei in der Gemeindeordnung verankert. Die Fernwärme trägt wesentlich dazu bei, es zu erreichen.

Denn Gebäude, die an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, brauchen keine eigenen Heizungen oder Warmwasseraufbereitungen mit Heizöl oder Erdgas mehr. Die Fernwärme sei überdies ein wichtiger Eckpfeiler in der Umsetzung des Energiekonzepts der Stadt Zürich sowie geltender und geplanter Vorgaben von Bund und Kanton zur Verminderung von Schadstoffemissionen.Der Stadtrat will die Quartiere Wipkingen, Oberstrass, Aussersihl sowie die Gebiete Guggach und Zürich-West/Sihlquai von 2022 bis 2040 nach und nach mit Fernwärme erschliessen.

Für diese Zeitspanne beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat zuhanden der Stimmberechtigten einen Rahmenkredit von 330 Millionen Franken.Um die geplante Erweiterung umzusetzen, braucht es die im Bau befindliche Verbindungsleitung vom Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz nach Zürich-West. Die Stimmberechtigten hatten der Finanzierung der Leitung 2018 zugestimmt, um das bestehende Netz der Fernwärme aufrechtzuerhalten, wenn 2021 das Werk Josefstrasse stillgelegt werden muss.

Ebenfalls in diesem Kredit sei eine erste Etappe des Ausbaus der neuen Fernwärmegebiete enthalten. Der Bau begann unmittelbar nach der Volksabstimmung und sei im Rohbau fertiggestellt.Die Verbindungsleitung werde es ermöglichen, nach der ersten Etappe des Ausbaus die erwähnten weiteren Quartiere mit Fernwärme zu erschliessen.

Dafür werde der Rahmenkredit benötigt.Aktuell vermeidet die Stadt Zürich mit der Fernwärme im Vergleich zur fossilen Wärmeerzeugung 200 000 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der Erweiterung der Fernwärme und weiteren Schritten könnte die Stadt Zürich ab 2040 jährlich bis zu 300 000 Tonnen CO2 einsparen.Ein Rahmenkredit bietet die nötige Flexibilität, um jederzeit auf neue Entwicklungen und Innovationen zu reagieren.

Dies sei wichtig, um das ehrgeizige Vorhaben in der geplanten Zeit abzuwickeln.Die zusätzlichen Einnahmen aus Fernwärmeanschlüssen in den neuen Gebieten leisten einen wichtigen Beitrag zur schnellen Rückzahlung des Rahmenkredits. Durch die etappenweise Vorgehensweise und die direkten Anschlüsse der Gebäude werde unmittelbar und laufend ein Mittelrückfluss generiert.

Die einzelnen Ausbauetappen werden durch Objektkredite aus dem Rahmenkredit bewilligt. Dies bedeutet eine zusätzliche Sicherheit, da die Objektkredite nochmals einzeln auf ihre Rentabilität geprüft werden.

Somit reduziert sich das wirtschaftliche Risiko über das Gesamtprojekt deutlich.Nebst dem Rahmenkredit beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat eine Neuzuordnung innerhalb eines bestehenden Kontos. Das geltende, 2004 von den Stimmberechtigten beschlossene Finanzierungskonzept der Fernwärme beinhaltet ein Bestandskonto Spezialfinanzierung.

Per Ende 2019 betrug der Saldo des Bestandskontos 118 Millionen Franken. 50 Millionen davon seien der Vorfinanzierung für die Erweiterung der Fernwärme zugeordnet.

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, aus dem Bestandskonto weitere 40 Millionen Franken für diese Vorfinanzierung zu verwenden. .

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