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Die Premiere des Zürcher Klimadialogs, Corona-bedingt digital durchgeführt, war ein grosser Erfolg. In mehreren angeregten Gespr...

2020-12-04 23:05:28
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Quelle: Kanton Zürich

Die Premiere des Zürcher Klimadialogs, Corona-bedingt digital durchgeführt, war ein grosser Erfolg, wie der Kanton Zürich schildert.

In mehreren angeregten Gesprächsrunden und 11 abwechslungsreichen Workshops diskutierten rund 240 Gemeindevertreterinnen und –vertreter zusammen mit Fachleuten von Kanton, Städten, Gemeinden und Bund Handlungsmöglichkeiten für die Gemeinden. Das erklärte Ziel: Gemeinsam einen Beitrag zur Meisterung des Klimawandels leisten.

Zum Klimadialog hatten Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Regierungsrat Martin Neukom sowie der Präsident des Verbands Zürcher Gemeindepräsidien (GPV), Jörg Kündig, eingeladen. Der Anlass sei eine Co-Produktion der Baudirektion, der Direktion der Justiz und des Innern und des GPV.

Bereits in der Begrüssung hielt Gemeindeministerin Fehr fest: «Der Kampf gegen den Klimaschutz verträgt keinen Aufschub. Es sei bereits fünf nach Zwölf.»Der renommierte ETH-Klimaforscher Reto Knutti sprach zum Thema «Klimawandel: Entwicklung, Szenarien und was sie für uns bedeuten».

In einem packenden Referat liess er keinen Zweifel daran, dass die Erwärmung eindeutig und der menschliche Einfluss auf das Klima erwiesen ist. Er präsentierte aber auch mögliche Lösungen und Auswege aus dieser Sackgasse.

Regierungsrat Martin Neukom zeigte auf, wie Kanton, Städte und Gemeinden gemeinsam den Herausforderungen des Klimawandels begegnen können. Exemplarisch erläuterte er den von ihm lancierten Klimadeal, der im Gebäudebereich ansetzt und darauf abzielt, die heute noch 120`000 Öl- und Gasheizungen im Kanton Zürich durch klimaneutrale Systeme zu ersetzen.Im eigentlichen Herzstück des Klimadialogs, den 11 Online-Workshops, beschäftigten sich die Gemeindevertreterinnen und –vertreter zusammen mit Fachleuten von Kanton, Städten, Gemeinden und Bund mit konkreten Fragestellungen, welche die Städte und Gemeinden im Zusammenhang mit den Herausforderungen des Klimawandels beschäftigen.

Die Themen reichten von Wärmeverbünden und erneuerbaren Energien über die Förderung von E-Mobilität bis zur Frage, wie man die Bürgerinnen und Bürgern zu Beteiligten machen kann. Jörg Kündig fasste zusammen, dass die Bürger «mitgenommen» werden müssen und der Dialog wichtig und gewünscht sei.In der abschliessenden Diskussionsrunde zeigten sich Jacqueline Fehr, Martin Neukom, Jörg Kündig und Reto Knutti beeindruckt von der Qualität der Workshops und dem vereinten Know-how der Teilnehmenden.

Es wurde festgehalten, dass die Politik die richtigen Anreize und Förderprogramme schaffen muss. Benötigt würden Pioniere und gute Vorbilder.

Der Austausch über die staatliche Ebenen sei wichtig, das vorhandene Know-how müsse zusammengebracht und erschlossen werden. Hier spielten Veranstaltungen wie der Klimadialog eine wichtige Rolle.

Sie seien ein zentrales Puzzleteil auf dem Weg zur Meisterung des Klimawandels..

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