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Regional

Situation in den städtischen Gesundheitseinrichtungen stabil

2020-10-23 12:05:21
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Quelle: Stadt Zürich

Die drastisch steigenden Fallzahlen und die zunehmenden Hospitalisationen fordern die städtischen Gesundheitsinstitutionen, wie die Stadt Zürich meldet.

Im Stadtspital Waid und Triemli werden neu auch am Standort Waid COVID-Fälle betreut. Zurzeit seien die stationären Patientenzahlen bewältigbar.

In den städtischen Alters- und Pflegezentren kam es zu ersten Ansteckungen. Schutzmassnahmen und Besuchsregelungen wurden angepasst.

Die Situation in den städtischen Gesundheitseinrichtungen, also den Stadtspital-Standorten Waid und Triemli, den acht Pflegezentren und zwölf Pflegewohngruppen sowie den 23 Alterszentren sei im Moment stabil. Es seien derzeit sowohl genügend Betten als auch genügend Personal sowie Material vorhanden.

So könne in den städtischen Einrichtungen nach wie vor die gewohnte sehr hohe Betreuungs- und Pflegequalität gewährleistet werden.Die Gesundheitsdirektion Zürich habe das bisher COVID-freie Waid neu als COVID-B-Spital eingestuft. Das bedeutet, dass am Waid per sofort ebenfalls stationäre COVID-Patientinnen und -Patienten in Isolationszimmern und auf der Intensivstation aufgenommen werden.

Ab heute Freitag stehen dafür vier COVID-Isolationsplätze sowie ein Platz auf der Intensivstation bereit, ab nächsten Montag werden diese Kapazitäten am Standort Waid verdoppelt.Das Stadtspital Waid und Triemli behandelt aktuell 32 COVID-Patientinnen und -Patienten, davon vier auf der Intensivstation. Dies sei ein substanzieller Teil aller stationären COVID-Fälle des Kantons.

Die Zahlen seien aktuell für das Stadtspital bewältigbar, doch die Corona-Pandemie stellt sehr hohe Anforderungen an die Spitalmitarbeitenden, insbesondere auf der Intensivstation, auf den Isolationsabteilungen, im Testcenter und im Labor. «Damit es in einzelnen Spitälern nicht zu Überlastungen kommt und die vorhandenen Ressourcen ausgeglichen eingesetzt werden, sei es wichtig, dass die COVID-Patientinnen und -Patienten anteilsmässig von allen Spitälern im Kanton aufgenommen werden», sagt Professor med.

Andreas Zollinger, Medizinischer Direktor des Stadtspitals.Die Zahlen am Testcenter am Standort Triemli haben sich auf rund 300 Tests täglich erhöht. Das Stadtspital habe bereits Anfang September aus Eigeninitiative seine Testkapazitäten mehr als verdoppelt und Online-Anmeldungen eingeführt, um Wartezeiten zu minimieren.

«Ausreichende Testkapazitäten seien eines der wichtigsten Mittel bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Wir begrüssen es sehr, dass der Kanton nun plant, die Testkapazitäten durch zusätzliche Testcenter auszubauen, um den grossen Bedarf abzudecken», sagt Stadtrat Andreas Hauri.Der grösste Patienten-Anteil im Stadtspital Waid und Triemli seien weiterhin die Nicht-COVID-Patientinnen und -Patienten.

Das Stadtspital führt alle Operationen und Behandlungen wie gewohnt durch, um Notfälle aufgrund verzögerter oder ausbleibender Behandlung zu vermeiden. Kapazitäten seien auf absehbare Zeit ausreichend vorhanden.

Durch die strikte Trennung von COVID-Patientinnen und -Patienten besteht keine Ansteckungsgefahr im Spital. Weiterhin seien am Stadtspital Waid und Triemli Besuche bei Patientinnen und Patienten zu den üblichen Besuchszeiten zugelassen.

Es gilt eine Begrenzung von maximal zwei Besuchenden gleichzeitig pro Patientenzimmer. Besuchende müssen im Spital die Schutzmassnahmen befolgen: Maskentragen, Abstand halten und Händehygiene.In den Pflegezentren wurden in den letzten Tagen 20 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf COVID-19 getestet und vier Personen aus anderen nicht-städtischen Institutionen aufgenommen.

In den Alterszentren waren es vier Bewohnende mit positivem Test. Das seien bei den rund 3500 Bewohnenden der städtischen Alters- und Pflegezentren die ersten positiven Testungen seit Mai 2020. Die betroffenen Personen seien alle in Isolation und werden entsprechend betreut.

In den Pflegezentren werden zudem spezielle COVID-19-Abteilungen geführt, die den Anforderungen an die Isolation entsprechen.Aufgrund der steigenden Fallzahlen haben die Alterszentren und Pflegezentren ihre Besuchsregelungen angepasst. Besuche seien nach wie vor möglich.

In den Alterszentren gibt es neue Besuchszeiten und die Besuche erfolgen nur noch auf Voranmeldung. In den Pflegezentren gelten dieselben Regelungen, zudem seien Besuche auf den Abteilungen und in den Zimmern zurzeit nicht mehr möglich.

Wo es die Situation erfordert, werden Ausnahmen gemacht. In den öffentlichen Räumen wie Restaurant und Eingangsbereich können Besuche weiterhin stattfinden.

Die einzelnen Alterszentren und Pflegezentren passen die Besuchsmöglichkeiten jeweils der Situation vor Ort an..

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