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Regional

Corona-Pandemie: Fortführung und Ergänzung wirtschaftlicher Unterstützungsmassnahmen für das Gewerbe

2020-10-02 12:05:18
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat unterstützt ergänzend zu Bund und Kanton gezielt Branchen, die durch die Corona-Pandemie besonders getroffen sind, wie die Stadt Zürich meldet.

Er habe sich für neue und für eine Weiterführung bestehender Massnahmen entschieden. So will er Gastronomiebetrieben bis Ende Oktober 2021 erlauben, ihre Aussenbereiche kostenlos auszuweiten.

Bei Weihnachtszeit-Veranstaltungen, von denen das Gewerbe direkt und indirekt profitiert, will er auf die Hälfte der Gebühren verzichten. Die Corona-Pandemie trifft viele Zürcher Unternehmen weiterhin hart.

Während gewisse Branchen sich nach dem Lockdown erfreulich rasch erholen konnten, seien beispielsweise der Tourismus, das Gastgewerbe, der Fachhandel und der Kultur- und Veranstaltungsbereich nach wie vor mit sehr grossen Herausforderungen konfrontiert. Die Kundinnen- und Kundenfrequenzen liegen ganz besonders in der Innenstadt – auch wegen der Zunahme von Homeoffice und dem Wegbleiben von Touristinnen und Touristen – deutlich unter dem normalen Niveau.Die Stadt will weiterhin gezielt wirtschaftliche Unterstützung leisten, um die Massnahmen von Bund und Kanton zu ergänzen.

Gestützt auf eine Analyse der ökonomischen Indikatoren und auf Rückmeldungen von Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschafts- und Branchenverbänden habe der Stadtrat nun über ein weiteres Paket von Unterstützungsmassnahmen entschieden.Um die Fixkosten der Betriebe zu senken, will der Stadtrat die Gebühren für die Aussenflächen für die Gastronomie sowie für Warenauslagen von Detailhandels-Geschäften weiterhin um 50 Prozent reduzieren. Auch die ebenfalls hart von der Krise getroffenen Taxifahrerinnen und Taxifahrer sollen weiterhin nur die Hälfte der Standplatzgebühren bezahlen.

Diese Gebührenreduktionen gelten vorerst bis Ende März 2021.Die seit Mai 2020 bestehende kostenlose Ausweitung der Boulevardflächen hilft Gastronominnen und Gastronomen, die Umsatzeinbussen aufgrund einzuhaltender Distanz- und Hygieneregeln tiefer zu halten. Um den Betrieben Planungssicherheit zu geben, solle diese Massnahme bereits jetzt bis längstens Ende Oktober 2021, sofern die Distanzregeln bis dann noch gelten, verlängert werden.

Die Ausweitung der Boulevardflächen darf weiterhin nicht zu einer höheren Gesamtzahl der bewirteten Aussenplätze führen. Der Stadtrat appelliert an die Gastronomie-Betreibenden, bei der Planung der Boulevardbestuhlung auch dem Ruhebedürfnis der Anwohnenden Rechnung zu tragen.Es dient dem Gastgewerbe, wenn es die Aussenflächen auf öffentlichem und privatem Grund im Winterhalbjahr bei kühleren Temperaturen möglichst lange und gut nutzen kann.

Das sei auch aus epidemiologischer Sicht sinnvoll. Für Bauten zum Witterungsschutz (z.

B. Zelte oder Seitenwände) muss ein ordentliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt werden.

Der Stadtrat prüft jedoch, ob man Institutionen, die ein öffentliches Interesse erfüllen (z. B.

Theater und Museen), sowie Gastronomiebetrieben Witterungsschutzbauten einfacher ermöglichen kann, wenn diese nur für kurze Zeit benötigt werden. Auf erweiterte Möglichkeiten zur Beheizung der Aussenräume will der Stadtrat hingegen aus ökologischen Gründen verzichten.Der Stadtrat will bei für diesen Winter noch geplanten Weihnachtsmärkten sowie bei weiteren Unterhaltungs-Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf die Hälfte der Gebühren verzichten.

Von der Durchführung der Weihnachtsmärkte profitiert das lokale Gewerbe, das auf diesen Märkten seine Produkte und Dienstleistungen anbietet. Zudem haben Veranstaltungen auf öffentlichem Grund, die in der Weihnachtszeit unter Einhaltung der Schutzmassnahmen stattfinden können, auch einen positiven Effekt auf die Frequenzen von Besuchenden in den Quartieren.

Davon profitiert auch der umliegende Detailhandel und die Gastronomie.Allgemein zu den wirtschaftlichen Unterstützungsmassnahmen des Stadtrats während der Corona-Pandemie: Stadtpräsidentin Corine Mauch, heute, 2. Oktober 2020, 10.15–10.45 Uhr. Bitte melden Sie sich vorgängig an bei Lukas Wigger, Kommunikation Präsidialdepartement, Telefon +41 44 412 30 65.Spezifisch zu den Witterungsschutzbauten: Medienstelle Hochbaudepartement, Telefon +41 44 412 44 52. .

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