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Acht Millionen Franken für die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland

2020-09-16 16:05:12
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Quelle: Stadt Zürich

Der Stadtrat bewilligt Beiträge in der Höhe von acht Millionen Franken für die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Berücksichtigt werden 122 Projekte von 38 Hilfswerken. 48 Hilfswerke und Entwicklungsorganisationen aus der ganzen Schweiz haben der städtischen Fachkommission für die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland 147 Gesuche um Projektbeiträge eingereicht (Vorjahr: 108 Gesuche).

Die Kommission empfahl dem Stadtrat, 122 Projekte (Vorjahr: 86 Projekte) von 38 Organisationen (Vorjahr: 32) finanziell zu unterstützen.Die meisten Gesuche betrafen die Themen Hygiene (unter anderem sauberes Wasser, Notdurft-Infrastruktur, Prävention), Bildung (unter anderem. Berufsbildung, Schulabschluss, Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei Stellensuche) und Ernährungssicherung.

Der Stadtrat sei der Empfehlung der Kommission gefolgt und habe Beiträge in der Gesamthöhe von acht Millionen Franken (Vorjahr: fünf Millionen Franken) bewilligt. Die Höhe der gesprochenen Beiträge belaufe sich zwischen 70 000 und 300 000 Franken.

Im Rahmen der 2019 initiierten Möglichkeit einer Anschubfinanzierung oder eines Anerkennungsbeitrags für Entwicklungsorganisationen (Medienmitteilung vom 28. Februar 2019) werden zwei Projekte in der Höhe von total 45 000 Franken unterstützt.Die Stadt Zürich unterstützt ein Projekt des «Heks» zur Förderung der Roma-Bevölkerung in Rumänien, Serbien und im Kosovo mit 200 000 Franken. Unter anderem sollen Schülerinnen und Schüler mit Nachhilfelektionen unterstützt werden.

Jugendlichen sollen spezielle Praktikumsprogramme zwecks Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt angeboten werden. Mit 80 000 Franken werde ein Projekt der «Caritas» im Kosovo unterstützt, das Kleinbauern ermöglicht, aus dem Verkauf von Beeren, Honig und Kräutern ein zusätzliches Einkommen zu generieren.

Neu werde die Qualität des Honigs ISO-zertifiziert, was sich bei den Imkern grosser Beliebtheit erfreut. Trotz der schwierigen Sicherheitslage in der Provinz Gnagna in Burkina Faso werde der Latrinenbau weiter fortgeführt.

Die «Helvetas Swiss Intercooperation» werde mit einem Betrag von 110 000 Franken für ein Projekt unterstützt, das die Installation des Trinkwassersystems sowie Schulungen zum Hygienebewusstsein vorsieht.«Nouvelle Planète» will mit dem Aufbau eines Gesundheitspostens im Dorf Kirita in Guinea die medizinische Versorgung von 4000 Personen sicherstellen. Dafür habe die Stadt Zürich 30 000 Franken gesprochen.

Der Gesundheitsposten wir nach den internationalen Vorgaben erstellt. Gleichzeitig werde freiwilliges Gesundheitspersonal rekrutiert, das unter anderem die Anwendung von Moskitonetzen propagiert und auf die Gefährlichkeit von Malaria und Durchfallerkrankungen aufmerksam macht.

«vivamos mejor» erhält 20 000 für das Projekt «Mehr als Mais für Mayakinder» im Departement Solola in Guatemala. Mit dem Anbau von verschiedenen einheimischen Gemüsesorten und dem Pflanzen von Obstbäumen solle die Ernährungssituation vielseitiger werden.

Um sauberes Trinkwasser zu erhalten, werden Wasserfilter installiert. Durch den Latrinenbau solle die hygienische Situation zusätzlich verbessert werden.

«Swissaid» erhält 60 000 Franken für Wiederaufforstungsmassnahmen im Rio Valle Boroboro in Kolumbien. Damit sollen die Ernährungssituation für die Bevölkerung verbessert und Lebensräume besser geschützt werden..

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