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Unterstützung von Geflüchteten in der Pandemie-Situation

2020-07-03 10:05:07
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Quelle: Stadt Zürich

Für Geflüchtete ist die Corona-Situation seit März 2020 eine ganz besondere Herausforderung, wie die Stadt Zürich meldet.

Einerseits wegen ihrer engen Wohnverhältnisse, andererseits aufgrund der Schwierigkeit, sich hier als Fremdsprachige zu orientieren: Wie lassen sich vorgegebene Schutz- und Hygienemassnahmen auf engem Raum einhalten? Wie kommt man im Raum Zürich mit bescheidenen Deutschkenntnissen zu verlässlichen Corona-Informationen? – Mit ihren bisherigen Erfahrungen und Angeboten steht die Zürcher Fachorganisation AOZ weiterhin bereit. Nach rund vier Monaten lasse sich – auch dank der nötigen Portion Glück – eine erste positive Bilanz ziehen: Die Covid 19-Ansteckungen unter den rund 10 000 von der AOZ unterstützten Personen liegen noch immer im einstelligen Bereich.

Unter dem Personal seien bisher keine Ansteckungen zu verzeichnen. Dies sei keine Selbstverständlichkeit, leben doch Geflüchtete meistens auf sehr engem Raum, in der Regel in Mehrbettzimmern.

Zudem gehört ein Teil von ihnen aufgrund von Vorerkrankungen oder Alter heute zu den besonders gefährdeten Personen.Von Anfang an legten die zuständigen Behörden ein besonderes Augenmerk auf die Information von Geflüchteten und anderen Fremdsprachigen in Stadt und Kanton Zürich. Zehn Tage nach dem Lockdown Mitte März standen diesen Personen in ihrer Muttersprache telefonische Info-Hotlines und WhatsApp-Info-Kanäle in 12 Sprachen zur Verfügung.

Seit April gibt es laufend aktualisierte themenbezogene Merkblätter in 15 Sprachen – unter anderem zum richtigen Gebrauch von Schutzmasken. Für die Finanzierung dieser wichtigen Dienstleistungen zeichnen die Fachstelle Integration Kanton Zürich und die Integrationsförderung der Stadt Zürich verantwortlich.

Bis Ende Juni konnten geschulte AOZ-Beraterinnen und -Berater rund 800 ratsuchende Personen in ihrer Sprache über Pandemie-bedingte Vorkehrungen informieren. Über 10 000 Mal wurden übersetzte Merkblätter von Interessierten online angeschaut und rund 6000 Mal heruntergeladen.

Diese für alle verständliche Vermittlung der Schweizer Corona-Politik habe sicher dazu beigetragen, die Ausbreitung der Pandemie unter fremdsprachigen Personen in beengten Wohnverhältnissen bisher zu verhindern.Für die zukünftige Entwicklung der Pandemie-Situation – vor allem hinsichtlich einer allfälligen zweiten Welle – gilt es entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Auch Geflüchtete müssen ab nächster Woche in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Schutzmaske tragen.

Auch sie sollen die SwissCovid App nutzen, um das Contact Tracing zu verbessern. Die AOZ sorgt weiterhin dafür, dass ihnen die notwendigen Informationen zur Verfügung stehen und könne bei Bedarf neue Angebote und Massnahmen entwickeln..

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