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«Gasträume 2020»: Temporäre Kunstinterventionen im öffentlichen Raum

2020-06-23 10:05:07
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Quelle: Stadt Zürich

Bereits zum 8. Mal führt die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR) das Sommerprojekt «Gasträume» durch, wie die Stadt Zürich berichtet.

Vom 27. Juni bis 20. September seien 15 Skulpturen, Installationen, Performances und andere künstlerische Interventionen auf öffentlichen Zürcher Plätzen zu sehen. Die Bedeutung des öffentlichen Raums wurde gerade in Zeiten des Lockdowns wegen Corona besonders spürbar, als selbst einfache Handlungen in der Stadt nicht mehr möglich waren.

Darum war es der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum (AG KiöR) wichtig, auch in diesem speziellen Sommer die Stadt für die Kunst zugänglich zu halten und die traditionelle Ausstellung «Gasträume» auch 2020 durchzuführen.«Gasträume 2020» spielt sich auf Plätzen in der Innenstadt, in Zürich-West und in Altstetten ab: Tessinerplatz, Paradeplatz, Turbinenplatz, Maagplatz, Schiffbauplatz, Steinfelsplatz, Vulkanplatz, Basteiplatz, Lindenhof, Kartoffelmarkt und diverse andere Adressen bilden die Bühnen für die Kunst. All diese Plätze weisen eine unterschiedliche städtebauliche Dynamik auf, sodass verschiedene Perspektiven und Szenarien im Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum möglich sind.Zürcher Kunstinstitute, Offspaces und Galerien waren eingeladen, ihre Vorschläge für diese «Gasträume» einzureichen.

Eine Fachjury beurteilte die Eingaben. Der Jury gehörten die KunstvermittlerInnen Barbara Basting (Leiterin Ressort Bildende Kunst, Stadt Zürich), Lionel Bovier (Direktor Mamco, Genf), Ines Goldbach (Direktorin Kunsthaus Baselland), die Künstlerin Katja Schenker (Zürich) und der Kurator Christoph Doswald (Vorsitz AG KiöR) an.

Aus 23 Bewerbungen (2019 waren es 19) habe die Jury 11 Projekte zur Umsetzung (2019: 10) empfohlen. Das Resultat der Beurteilung sei in einem Jurybericht zusammengefasst.Während der Ausstellungszeit vom 27. Juni bis 20. September 2020 lassen sich in Zürich eine Reihe von neu geschaffenen Werken entdecken, die spezifisch für einen dieser Orte entwickelt wurden.

Augenfällig sei das Comeback der Figuration: Michael Sailstorfer zeigt auf dem Basteiplatz einen riesigen Backenzahn aus Marmor. Ugo Rondinone präsentiert auf dem Paradeplatz eine Aluminiumskulptur in Form eines biblischen Olivenbaums.

Ralph Bürgin kommt mit monumentaler Malerei auf die Sigi-Feigel-Terrasse. Und Jacobo Castellano habe für den erstmals zur Verfügung stehenden Kartoffelmarkt an der Rämistrasse eine archaische Holzskulptur geschaffen.Interaktion und soziale Vernetzung seien (nicht nur) wegen Corona ein wichtiges Thema in der Kunst.

Fiona Könz und Gregor Vogel laden auf dem Lindenhof zur Partizipation beim Vollenden ihres Kunstwerks mit dem Titel «Connecting Dots» – zum Zeichnen auf Plakattafeln. Und Corina Rüegg projiziert ein Lichtraster auf den Helvetiaplatz, so dass die über den Platz schreitenden Passantinnen und Passanten automatisch zum Bestandteil des filigranen Kunstwerks werden.Die von der Jury aus künstlerischer Sicht empfohlenen Projektvorschläge werden von den privaten Galerien, Off-Spaces und Institutionen finanziert.

Der rund 90-seitige, zweisprachige Ausstellungsführer werde gratis abgegeben. Ein Führungsprogramm, sowie Infotafeln vor Ort ermöglichen dem breiten Publikum den Zugang zur Kunst..

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