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Kanton bietet seinen Lernenden ein Bewerbungscoaching an

2020-06-22 09:05:03
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Quelle: Kanton Zürich

Anders als vor einem Jahr ist es für Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger in diesem Sommer schwieriger, eine Stelle für ihren Start ins Berufsleben zu finden, wie der Kanton Zürich meldet.

Bei einigen Lernenden der kantonalen Verwaltung sei dieser wegweisende Entscheid derzeit noch offen. Die Finanzdirektion und das Personalamt bieten ihnen daher zusätzliche Hilfestellungen an.

Dazu zählen ein Bewerbungstraining und eine Prüfung des Lebenslaufes (CV), aber auch befristete Stellen für eine Weiterbeschäftigung beim Kanton. Für den Kanton Zürich als Arbeitgeber spielt die berufliche Grundbildung eine wichtige Rolle: Er sei ein grosser, vielseitiger und erfolgreicher Ausbildungsbetrieb mit zurzeit über 300 Lehrstellen in 28 Berufen.

Der grösste Teil der Lehrstellen – rund 180 – entfällt auf zwei Ausbildungsrichtungen, die das Personalamt in der Finanzdirektion koordiniert und zentral führt, nämlich auf die kaufmännische Berufsausbildung und auf jene der ICT-Berufe. 50 junge Frauen und Männer schliessen ihre KV- oder ICT-Ausbildung beim Kanton im kommenden Sommer ab.

Der auf Grund der Corona-Pandemie umkämpfte Arbeitsmarkt macht den Einstieg ins Berufsleben dieses Jahr zu einer besonderen Herausforderung. Derzeit haben rund 80 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der beiden Berufsfelder bereits eine Anschlusslösung gefunden; erfreulicherweise bleibt der grösste Teil von ihnen bei der kantonalen Verwaltung.

Die anderen seien noch auf der Suche nach einer passenden Stelle beziehungsweise einem geeigneten weiteren Ausbildungsgang oder sie seien grundsätzlich noch unentschlossen, was ihren weiteren Berufs- und Lebensweg betrifft.Um diese Suche nicht zu einem frustrierenden Erlebnis werden zu lassen, nimmt der Kanton Zürich seine Verantwortung gegenüber den Jugendlichen dieses Jahr mit speziellen Zusatzangeboten wahr. So bietet das Personalamt den Stellensuchenden auf Wunsch zum Beispiel ein individuelles Bewerbungscoaching an.

Dazu gehört auch ein so genannter CV-Check, also eine Beratung für eine möglichst überzeugende Darstellung des Lebenslaufes, der bei Bewerbungen in den erwähnten Berufsfeldern eine wichtige Rolle spielt.Trotzdem sei damit zu rechnen, dass dieses Jahr nicht alle Absolventinnen und Absolventen direkt eine Anschlusslösung finden werden. Für diesen Fall habe der Regierungsrat schon 2010, nach der Finanzkrise, für seine Nachwuchskräfte ein Programm mit Überbrückungsstellen geschaffen, um der potenziellen Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken.

Dieses Programm sei in den vergangenen Jahren wiederholt verlängert worden, musste aber meist nur teilweise beansprucht werden, weil Absolventen und Absolventinnen des Kantons dank der guten Ausbildung innerhalb der kantonalen Verwaltung wie auch auf dem privaten Stellenmarkt jeweils ausgezeichnete Chancen für eine Anschlusslösung haben.Zuletzt habe Regierungsrat Ernst Stocker, Finanzdirektor des Kantons Zürich, im Sommer 2018 eine Verfügung für vier, jeweils auf ein Jahr befristete Überbrückungsstellen erlassen. Die Verfügung erstreckt sich über die Jahre 2018 bis 2021. Im Jahr 2018 sei davon keine und 2019 nur eine Stelle dieses Programms tatsächlich beansprucht beziehungsweise besetzt worden.

Sollte die Nachfrage nach Überbrückungsstellen in diesem Sommer den Programmumfang übersteigen, werde die Finanzdirektion ihre Verantwortung wahrnehmen und zusätzliche Stellen schaffen. .

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