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Wenn Ausrüstung ein Menschenleben retten kann

2020-06-03 11:15:02
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Quelle: Kantonspolizei Zürich

Die Kantonspolizei Zürich hat Anfang letzter Woche sowie in weiteren Fällen das medizinische Erst-Einsatzmittel Tourniquet erfolgreich angewendet, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt.

In allen Fällen wurden durch den Einsatz der Aderpresse die lebensbedrohlichen Blutungen gestoppt und damit Leben gerettet.Die Kantonspolizei Zürich habe Anfang letzter Woche sowie in weiteren Fällen das medizinische Erst-Einsatzmittel Tourniquet erfolgreich angewendet. In allen Fällen wurden durch den Einsatz der Aderpresse die lebensbedrohlichen Blutungen gestoppt und damit Leben gerettet.Oft zählen die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich zu den Ersteintreffenden an Verkehrs- und Arbeitsunfällen sowie Tatorten von Gewaltdelikten und seien zur Leistung von Erster-Hilfe verpflichtet.

Daher schult die Kantonspolizei ihrer Einsatzkräfte in jährlichen Weiterbildungen in Bezug auf die medizinische Erstversorgung und beschafft zeitgemässe Einsatzmittel, wie zum Beispiel mobile Defibrillatoren sowie Tourniquets (dt. Aderpresse).Das Tourniquet sei ein notfallmedizinisches Instrument, das zur Abbindung starker Blutungen an den Extremitäten eingesetzt wird.

Durch den raschen und korrekten Einsatz werde die Möglichkeit erhöht, Menschenleben durch das Verhindern von hohen Blutverlusten zu retten.Im Jahr 2016 wurden die Angehörigen der Sondereinheit Diamant sowie weitere Spezialisten mit einem Tourniquet ausgerüstet. Nach einer erfolgreichen Testphase und einem lebensrettenden Ernsteinsatz erfolgte die Abgabe, nach entsprechender Ausbildung, an alle Frontpolizei-Angehörigen der Kantonspolizei.Seither wurde das Tourniquet mehrfach erfolgreich bei Verkehrs-, Bahn- und Arbeitsunfällen eingesetzt.

Zum Beispiel im Oktober 2019 bei einem Arbeitsunfall am Flughafen Zürich, als ein Arbeiter mit der Hand in eine Sägemaschine geriet. Letztmals Mitte Mai, als ein Arbeiter mit seinem Bein in eine Wurzelstockfräse geriet und dabei dieses teilweise abgetrennt wurde.

In beiden Fällen konnten die starken Blutungen und damit einhergehenden lebensbedrohlichen Blutverluste in kürzester Zeit gestoppt werden. Die einfache und rasche Funktionsweise der Aderpresse sowie deren Beschaffung durch die Kantonspolizei habe sich bewährt.Kantonspolizei Zürich Mediendienst / Telefon 044 247 36 36 Florian Frei  .

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