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Zweite Runde für Nothilfe für Selbständigerwerbende und Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer

2020-04-14 11:02:06
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Quelle: Stadt Zürich

Bern, 26.11.2019 - Selber entscheiden, wie und wo man wohnen möchte – dieser Anspruch gilt auch für Menschen mit Behinderungen und er ist ein zentrales Element der Gleichstellung, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen schildert.

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, am 3. Dezember 2019, findet in Bern eine Tagung zum «selbstbestimmten Wohnen» statt. Über 130 Teilnehmende von Bund, Kantonen, Behindertenorganisationen, Branchenverbänden sowie Betroffene diskutieren unter anderem über flexiblere Angebote an Wohnraum, unterstützende Dienstleistungen, innovative Technologien und die Finanzierung des Wohnens.

In der Schweiz leben rund 1,8 Millionen Menschen mit Behinderungen. Nicht alle von ihnen haben die Möglichkeit, über ihre Wohnsituation selbst zu entscheiden.

Ein Teil von ihnen, rund 30`000 Menschen, sei auf intensive Unterstützung angewiesen und lebt heute in stationären Einrichtungen. Das Angebot an Heimen, begleiteten Wohnsituationen und autonom genutzten, behindertengerechten Wohnungen sei vielfältig.

Behörden und Branchenverbände seien derzeit daran, das Angebot stärker zu individualisieren und zu flexibilisieren. Zur Förderung der Autonomie und damit zur Verbesserung der Lebensqualität braucht es eine weitere Öffnung von Angeboten für Menschen mit Behinderungen und eine breitere Sensibilisierungsarbeit.

Der Bund setzt dazu mit der Behinderten-politik den Rahmen. Die Kantone und die Gemeinden spielen bei der Ausgestal-tung des Angebots an Wohnformen eine entscheidende Rolle.

Involviert sei jedoch auch die Zivilgesellschaft. Die Tagung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB, des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV und der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren SODK rückt mit dem «selbstbestimmten Wohnen» einen zentralen Aspekt der Gleichstellung in den Mittelpunkt.

Die Schweizer Behindertenpolitik sei auf die volle, autonome und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am politischen, wirt-schaftlichen, sozialen und kulturellen Leben ausgerichtet. Das sei auch das Ziel des Berichtes zur Behindertenpolitik des Bundesrates von 2018 und der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Medienschaffende seien an der Tagung willkommen. Für weitere Auskünfte melden Sie sich bitte bei:.

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