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Temporäre Covid-19-Isolationseinrichtung für Zürcher Wohn- und Obdachloseneinrichtungen

2020-04-08 14:02:05
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Quelle: Stadt Zürich

Der Geschäftsbereich Wohnen und Obdach des Sozialdepartements eröffnet in Kooperation mit privaten Anbietern der Wohn- und Obdachlosenhilfe am Gründonnerstag, 9. April 2020, eine temporäre Isolationseinrichtung für Covid-19-Verdachstsfälle und positiv getestete Personen mit mildem Krankheitsverlauf, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Damit können Schliessungen bestehender Einrichtungen vermieden werden. Die meisten Angebote der Wohn- und Obdachlosenhilfe haben für Verdachts- oder positiv getestete Covid-19-Fälle keine Möglichkeit zur Isolation gemäss den Vorgaben des BAG.

Denn in der Regel handelt es sich bei den Einrichtungen um Gruppenunterkünfte mit Einzelzimmern aber gemeinsam genutzten Sanitäranlagen, Küchen und Aufenthaltsräumen. Auch gehören die Pflege sowie die medizinischen Kompetenzen, die für an Covid-19 erkrankte Personen notwendig sind, nicht zu den Grundkompetenzen und dem Hauptauftrag dieser sozialen Einrichtungen.Die Stadt Zürich eröffnet am Donnerstag, 9. April 2020, ein temporäres Isolationsangebot, das von den stadteigenen und privaten Angeboten gemeinsam genutzt werden kann.

Dieses wurde mit Mitgliedern des Dach Netz – ein Verbund von privaten und städtischen Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und Wohnintegration –  konzipiert. Die Stadt trägt die Kosten für Liegenschaft, Infrastruktur und Betrieb, das Personal setzt sich aus Mitarbeitenden der städtischen und der Stadtzürcher Mitglieder des Dach Netz zusammen.

In dieser Isolationseinrichtung können Klientinnen und Klienten mit Covid-19-Verdacht bis zum Testergebnis sowie bereits positiv getestete Fälle mit mildem Verlauf bis zur Genesung verbleiben. Das temporäre Angebot an der Birmensdorferstrasse bietet insgesamt 21 Plätze; 4 für Verdachts- und 17 für positiv getestete, milde Fälle.

Zum Leistungsumfang gehören psychosoziale Betreuung sowie einfache pflegerische und medizinische Leistungen sowie Verpflegung, Administration und Sicherheit. Klientinnen und Klienten mit schweren Covid-19-Symptomen oder erhöhtem Pflegebedarf müssen hospitalisiert werden.Der Grossteil der Menschen in Obdachlosen- und Wohnintegrationsangeboten gehört zur Risikogruppe und sei schwer belastet.

Deshalb, wie auch aufgrund der Infrastruktur der Angebote, sei das Ausbreitungsrisiko erhöht. Bereits ein einzelner Corona-Fall könne dazu führen, dass eine Einrichtung geschlossen werden muss.

Entsprechend sei die Versorgung dieser chronisch kranken und oft mehrfach belasteten Klientinnen und Klienten stark gefährdet..

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