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Blaulicht

Statistiken 2019 der Kantonspolizei: eine erfreuliche Sicherheitsbilanz

2020-03-23 09:30:10
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Quelle: Kantonspolizei Wallis

Im Jahr 2019 wurden 16’838 Straftaten im Wallis registriert, wie die Kantonspolizei Wallis berichtet.

Davon beziehen sich die Straftaten nach dem Strafgesetzbuch auf 11’771. Noch im Jahr 2012 bezifferten sich diese Widerhandlungen auf 18’368. So wurde beispielsweise von 100 Raubüberfällen, welche im vergangenen Jahr in der Schweiz begangen wurden, nur einer im Wallis verzeichnet. Von 100 Einbrüchen, die 2019 in der Schweiz begangen wurden, fielen drei auf unseren Kanton.

Im Jahr 2019 fiel die Aufklärungsrate bei schweren Straftaten – mit 95,3% für Leib und Leben und 93,8% für Widerhandlungen gegen die sexuelle Integrität – besonders hoch aus. Die Zahl der Einbrüche sei mit 829 Fällen im Jahr 2019 nach wie vor gering, was seit dem Jahr 20212 eine Abnahme von 63% bedeutet.Im Betäubungsmittelbereich habe das Wallis keine offene Drogenszene.

Im Jahr 2019 wurde ein Rückgang des Strassenhandels verzeichnet. Die Kantonspolizei habe jedoch erstmals das Auftauchen der Droge «Crack» im Wallis festgestellt, welche bei Konsumenten eine rasche und starke Abhängigkeit hervorruft.

Um den Kampf gegen die Drogen zu verstärken, schenkten die Strafverfolgungsbehörden auch im Jahr 2019 Veranstaltungen und Festivals aller Art eine besondere Aufmerksamkeit, wobei zahlreichen Personen wegen Widerhandlungen verzeigt wurden. Obschon die Kriminalitätsrate im Wallis nach wie vor niedrig ist, stellte die Kantonspolizei eine Zunahme im Bereich der Internet-Kriminalität fest.

Um diese Phänomene zu bekämpfen, habe die Polizei ein IT-Konzept entwickelt, welches es ermöglicht, effizienter mit Anzeigen umzugehen. Die Geschädigten werden dahingehend sensibilisiert, sich systematisch an die Kantonspolizei zu wenden, damit neue Phänomene so wirksam wie möglich bekämpft werden können.Im Strassenverkehr habe die Zahl der Todesopfer im Jahr 2019 zugenommen: 18 Menschen verloren ihr Leben auf den Walliser Strassen.

Mehrere dieser tödlichen Unfälle ereigneten sich auf Bergstrassen, nachdem die Insassen aus dem Fahrzeug herausgeschleudert worden waren. Wie sich zeigte, hatten diese die Sicherheitsgurte nicht getragen.

In diesem Zusammenhang werden im Jahr 2020 präventive und repressive Massnahmen durchgeführt. Die Zahl der Unfälle mit Personen- oder Sachschäden blieb trotz der deutlichen Zunahme des Verkehrs auf dem Walliser Strassennetz stabil.

Die Ursachen dieser Unfälle seien nach wie vor auf die Nichteinhaltung des Vortritts (10,5%), Fahren unter Alkoholeinfluss (29,9%) sowie auf die Geschwindigkeit (11,4%) zurückzuführen..

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