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Veranstaltungen unter 1000 Personen sind weiterhin nicht bewilligungspflichtig

2020-03-05 16:32:02
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Quelle: Kanton Zürich

Veranstaltungen unter 1000 Personen dürfen im Kanton Zürich nach wie vor grundsätzlich durchgeführt werden, wie der Kanton Zürich mitteilt.

Eine Absprache bezüglich Risikoabwägung mit der Gesundheitsdirektion sei nicht notwendig. Es gilt jedoch die Empfehlungen der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich für Veranstalter zu beachten.

Diese wurden ergänzt.Am 4. März 2020 legte Bundesrat Alain Berset gemeinsam mit den Gesundheitsdirektoren der Kantone Kriterien für den Vollzug des Veranstaltungsverbotes des Bundesrats vom 28. Februar 2020 fest. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich trägt die generellen Empfehlungen mit.

Im Einklang mit den anderen Kantonen empfiehlt die Gesundheitsdirektion, den besonders gefährdeten Personen (wie Personen ab 65 Jahren, Personen mit Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs) jeglichen Veranstaltungen fernzubleiben. Das gleiche gilt für Personen, die krank seien oder sich krank fühlen.

Weiter sollen die Veranstalter die Teilnehmenden aktiv über die Schutzmassnahmen informieren.Im Kanton Zürich seien für Veranstaltungen unter 1000 Personen nach wie vor keine Bewilligungen nötig. Aufgrund der grossen Zahl an Veranstaltungen im Kantonsgebiet wäre der Aufwand nicht zu bewerkstelligen.

Jedoch seien die Empfehlungen der Gesundheitsdirektion (www.gd.zh.ch/coronavirus) zu berücksichtigen.Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli: «Wir seien uns bewusst, dass die Empfehlungen für Veranstalter einschneidend sind. Sie seien jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Wir appellieren deshalb an die Eigenverantwortung aller Beteiligten.» Inzwischen habe sich die Gesundheitsdirektion mit der Bar- und Clubkommission Zürich (BCK) ausgetauscht. «Ich danke den Bar- und Clubbetreibern für ihr Engagement und begrüsse es, dass sie in Eigenverantwortung Massnahmen getroffen haben», so Natalie Rickli.Die Bevölkerung könne mithelfen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, indem sie die Verhaltensempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit und der Gesundheitsdirektion befolgt.

So könne sich das Zürcher Gesundheitswesen noch besser vorbereiten für die Aufnahme schwererer Fälle.Im Kanton Zürich seien mittlerweile sechs weitere Patienten im Alter zwischen 26-40 Jahren positiv getestet worden. Der Kanton Zürich verzeichnet mittlerweile 19 Fälle.

Fall 14 habe sich bei Fall 5 angesteckt, Fall 15 sei höchstwahrscheinlich auf Fall 8 zurückzuführen, Fall 16 sei eine neue Ansteckung, Fall 17 sei in Abklärung, Fall 18 und 19 seien ebenfalls neue Ansteckungen.Es sei davon auszugehen, dass die Anzahl Fälle in den kommenden Tagen weiter zunehmen wird. Die Gesundheitsdirektion verzichtet ab sofort darauf, jede Veränderung der Anzahl Fälle mit einer Medienmitteilung zu kommunizieren.

Die Zahlen seien täglich aktuell unter www.gd.zh.ch/coronavirus oder über Twitter abrufbar. .

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