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Zürich als Wohn- und Lebensort weiterhin sehr beliebt: Ergebnisse der Be-völkerungsbefragung 2019

2019-12-12 10:02:05
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Quelle: Stadt Zürich

Die überwiegende Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher lebt gerne in der Stadt, wie die Stadt Zürich schildert.

Das zeigt die neuste Bevölkerungsbefragung. Die Lebensqualität in Zürich werde als hoch beurteilt.

Das subjektive Sicherheitsgefühl habe verglichen mit den Vorjahren erneut zugenommen. Gemäss den Ergebnissen zum Fokusthema kaufen viele Menschen – trotz des wachsenden Onlinehandels – weiterhin häufig in der Stadt und im Quartier ein.

Die Stadt Zürich werde als Ort zum Wohnen und Leben sehr geschätzt. Das geht aus der diesjährigen Bevölkerungsbefragung hervor.

98 Prozent der Befragten leben eher oder sehr gerne in Zürich. Die Lebensqualität in Zürich wurde von 90 Prozent mit den Noten 5 und 6 auf einer 6er-Notenskala bewertet.

Die Bestnote wurde dieses Jahr besonders häufig (von 46 Prozent) vergeben. Auch das subjektive Sicherheitsgefühl sei im Vergleich zu vergangenen Befragungen weiterhin gestiegen.

Knapp neun von zehn der befragten Zürcherinnen und Zürcher fühlen sich sehr oder eher sicher, wenn sie nachts alleine in ihrem Quartier unterwegs sind. Die Einrichtungen und Angebote in der Stadt Zürich werden von der Bevölkerung geschätzt.

Besonders hoch sei die Zufriedenheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: 82 Prozent der Befragten vergeben die Noten 5 und 6. Auch mit den Einkaufs- und den Ausgehmöglichkeiten, dem Bildungs- und Weiterbildungsangebot sowie dem Kulturangebot sei die überwiegende Mehrheit (je 77 bis 80 Prozent) zufrieden (Noten 5 und 6). Am wenigsten zufrieden seien die Zürcherinnen und Zürcher mit dem Wohnungsangebot, das nur 12 Prozent mit den Noten 5 und 6 bewerten.Der Wandel des Detailhandels und der postalischen Versorgung beschäftigt auch die Stadtverwaltung.

Die Ergebnisse zum Fokusthema der diesjährigen Bevölkerungsbefragung zeigen jedoch: Die Mehrheit der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher tätigt ihre Einkäufe weiterhin in einem Laden. Das betrifft insbesondere Produkte des täglichen Bedarfs.

Auch die Zufriedenheit mit der postalischen Versorgung sei mit etwa drei Vierteln der Einwohnerinnen und Einwohner hoch. Grosse Unterschiede zwischen den Quartieren zeigen sich hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Anzahl postalischer Zugangspunkte.

Am zufriedensten seien die Einwohnerinnen und Einwohner des Quartiers Werd (rund 60 Prozent), am wenigstens zufrieden diejenigen in Fluntern (20 Prozent).Wie bereits in vergangenen Bevölkerungsbefragungen werde der Verkehr am häufigsten als grösstes aktuelles Problem in der Stadt wahrgenommen. Gut die Hälfte der Befragten nennt Verkehrsthemen, die den Auto-, Velo-, öffentlichen oder Fussverkehr oder das Thema Parkplätze umfassen.

Am zweithäufigsten werde fehlender und/oder teurer Wohnraum von 40 Prozent genannt. Weitere Themen wie hohe Lebenskosten oder Baustellen erscheinen weniger drängend; sie werden von 12 bzw.

8 Prozent der Befragten angegeben.Rund drei Viertel der Befragten seien zufrieden mit ihrer Wohnung und der unmittelbaren Wohnumgebung (Noten 5 und 6). Die anteilsmässige Mietbelastung sei für Personen mit kleineren Budgets am höchsten.

Teilweise liegt sie über den vom eidgenössischen Bundesamt für Wohnen empfohlenen 25 Prozent des Einkommens. Personen mit höheren Einkommen erachten ihre Mietkosten im Vergleich zur Wohnungsqualität häufiger als hoch als Personen mit niedrigeren Einkommen.

Mit der unmittelbaren Wohnumgebung seien knapp drei Viertel der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher zufrieden. Veränderungen in der Wohnumgebung werden von knapp 30 Prozent der Befragten als positiv empfunden, von rund 20 Prozent als negativ.

Die Resultate unterscheiden sich nach Stadtteil: Im Quartier Escher Wyss werden Veränderungen überwiegend – von 59 Prozent der Befragten – positiv bewertet, im Quartier Weinegg hingegen nur von 13 Prozent der Befragten. Erstmals wurde die Stadtzürcher Bevölkerung in der Befragung zur zunehmenden Digitalisierung und deren Einfluss auf ihr Privatleben befragt.

Rund die Hälfte erachtet den Einfluss des technologischen Wandels als positiv, wobei die Bewertungen der Männer unabhängig von ihrem Alter positiver ausfallen. Dem Schutz persönlicher Daten werde je nach Thema unterschiedliche Bedeutung zugemessen.

Bei der eigenen Kranken- und Gesundheitsgeschichte sei der Datenschutz rund 70 Prozent der Befragten sehr wichtig, beim Energieverbrauch nur etwa einem Viertel.Die zehnte Ausgabe der Bevölkerungsbefragung liefert dem Stadtrat und den städtischen Verwaltungsabteilungen wiederum ein repräsentatives Stimmungsbarometer zur Zufriedenheit der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher. Dieses Jahr wurde die Befragung erstmals hauptsächlich online durchgeführt. .

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