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Gratis Tampons und Binden in Zürich: Positive Auswirkungen des Pilotprojekts

Ausgewählte Einrichtungen in Zürich bieten seit Anfang 2023 kostenlos Tampons und Binden an, um Menstruierende zu entlasten. Die Evaluation des Pilotprojekts zeigt positive Auswirkungen auf die Enttabuisierung und den Einsatz geeigneter Menstruationsprodukte.

2024-03-25 11:05:06
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Quelle: Stadt Zürich

Ausgewählte Einrichtungen der Stadt Zürich, der Offenen Jugendarbeit Zürich und des Vereins für Eltere & Chind bieten seit Anfang 2023 gratis Tampons und Binden an. Die Evaluation des Pilotprojekts zeigt: Das Angebot entlastet Menstruierende wirkungsvoll und trägt zur Enttabuisierung der Menstruation bei.

Positive Auswirkungen des Pilotprojekts

Zwischen Januar und November 2023 wurden pro Standort durchschnittlich rund 100 kostenlose Menstruationsprodukte im Monat bezogen, etwa gleich viele Binden wie Tampons. Die monatlichen Kosten dafür beliefen sich insgesamt auf rund 990 Franken. Der Verbrauch ist je nach Einrichtung und Zielgruppe sehr unterschiedlich. Die Einrichtungen sind sich einig, dass sich das Projekt lohnt. Anita Gunzenhauser, Geschäftsführerin Verein ELCH: «Der Aufwand ist klein, die Wirkung aber gross: Einige Frauen bei uns können sich die Menstruationsprodukte kaum leisten, andere profitieren davon, wenn sie von der Menstruation überrascht werden. Das Angebot ist in unseren Zentren kaum mehr wegzudenken."

Reduzierung des Einsatzes ungeeigneter Produkte

Weiter werden weniger ungeeignete oder gar gesundheitsschädigende Ersatzprodukte verwendet. Dies nennen mehrere Standorte als Vorteil des Angebots. Das Pilotprojekt hat einen sichtbaren Beitrag zur freien Zugänglichkeit der Menstruationsprodukte geleistet und trägt zu einer Enttabuisierung der Menstruation bei. «Bei den Jugendlichen ist viel falsches Wissen zu Menstruation vorhanden. Die Sichtbarkeit der Produkte ist für die Jugendarbeitenden ein Türöffner für Gespräche rund um Menstruation. So findet bei allen Geschlechtern eine Enttabuisierung der Menstruation statt», sagt Natalie Bühler, Mitglied der Geschäftsleitung der OJA.

Zukunft des Projekts

Alle am Pilotprojekt beteiligten Standorte möchten das Angebot grundsätzlich beibehalten. Die Stadt Zürich wird nun basierend auf den Ergebnissen der Evaluation prüfen, wie das Projekt weitergeführt werden kann. Das Projekt «Perioden-Armut stoppen!» geht auf zwei im März 2022 vom Gemeinderat überwiesene Postulate zurück, die kostenlose Menstruationsartikel in öffentlich zugänglichen Toiletten der Stadt (GR Nr. 2021/392) und kostenlose Menstruationsartikel in öffentlichen Schulen (GR Nr. 2021/124) fordern. Alle öffentlichen Sekundarschulen und Mittelstufen in der Stadt Zürich wurden nach einem erfolgreichen Pilotversuch an zehn Schulen 2023 mit kostenlosen Tampons und Binden ausgestattet (Medienmitteilung vom 14.  Dezember 2021).

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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