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Stadtspital Zurich: Fluchtlinge bis 2040 in ehemaligen Hochhausern untergebracht

Die ehemaligen Personalhochhäuser des Stadtspitals Zürich auf dem Triemli-Areal sollen bis 2040 stadtintern genutzt werden, um den Betrieb der Asyl-Organisation Zürich mit notwendigen Investitionen aufrechtzuerhalten. Die geplante Zusammenarbeit für die langfristige Nutzung soll dem steigenden Bedarf an Flüchtlingsunterbringung gerecht werden und die Stadt Zürich vor neue Herausforderungen stellen.

2024-03-21 11:05:05
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Quelle: Stadt Zürich

Die drei ehemaligen Personalhochhauser des Stadtspitals Zurich auf dem Triemli-Areal sollen bis 2040 stadtintern genutzt werden. Der bereits laufende Betrieb der Asyl-Organisation Zurich hat sich bewahrt und soll mit den notwendigen baulichen Investitionen weitergefuhrt werden.

Zusammenarbeit für langfristige Nutzung

Mit einem Postulat (GR Nr. 2022/105) hatte der Gemeinderat den Stadtrat aufgefordert, mogliche Nutzungen der Personalhochhauser auf dem Triemli-Areal des Stadtspitals Zurich für die Zeit bis ins Jahr 2040 zu prufen. Eine umfassende Machbarkeitsstudie zeigte auf, dass fur jegliche Nutzung mit hohen Investitionen zu rechnen ist, auch wenn lediglich das baubewilligungstechnisch zwingend Notwendige realisiert wird. Der Stadtrat erteilte infolgedessen den Auftrag, zu klaren, welche Art von Nutzung mittelfristig finanziell, betrieblich und technisch sinnvoll ist.

Wichtige Rahmenbedingung fur eine mogliche mittelfristige Nutzung ist, dass der Spitalbetrieb gesichert und storungsfrei weiterlaufen kann (vgl. Medienmitteilung vom 5. Juli 2023). Nach erfolgten Abklarungen zeigte sich, dass die Stadt eigenen Bedarf fur die Verwendung der Personalhochhauser hat. Die Stadt Zurich nutzt seit Marz 2022 respektive Dezember 2023 zwei der drei ehemaligen Personalhochhauser als sogenannte Ubergangszentren fur gefluchtete Menschen, die neu der Stadt Zurich zugewiesen werden.

Herausforderung der Fluchtlingsunterbringung

Aktuell sind dort rund 380 Gefluchtete aus verschiedenen Herkunftslandern untergebracht, die von der Asyl-Organisation Zurich vor Ort betreut und begleitet werden. Es ist davon auszugehen, dass die Fluchtlingszahlen auch in den kommenden Jahren weiter hoch bleiben. Diese Entwicklung stellt die Stadt Zurich vor grosse Herausforderungen. Vor allem die Suche nach geeigneten Liegenschaften fur die langerfristige Unterbringung der betroffenen Menschen gestaltet sich angesichts des ausgetrockneten Wohnungsmarkts schwierig. Der Stadtrat unterstutzt deshalb die Nutzung der Personalhochhauser fur gefluchtete Menschen auf dem Triemli-Areal.

Damit konnen notige Kapazitaten fur die mittelfristige Planung im Fluchtlingsbereich gesichert werden. Die bisherigen Erfahrungen am Standort auf dem Triemli-Areal sind positiv. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Zurich und die Einbindung der gefluchteten Menschen im Quartier funktionieren gut. Die Akteur*innen werden die Nutzung der drei Liegenschaften bis ins Jahr 2040 planen. Danach wird das Areal fur den Spitalbetrieb und die Gesundheitsversorgung der Stadtzurcher Bevolkerung benotigt.

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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