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Schaffung von ökologischen Flachwasserzonen im Zürichsee genehmigt

Stadtrat genehmigt einmalige Ausgaben von 1,739 Millionen Franken für ökologische Flachwasserzonen im Seebecken. Maßnahmen sind notwendig für Neukonzessionierung von bestehenden Anlagen, darunter Hafenanlagen.

2024-03-13 13:05:11
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Quelle: Stadt Zürich

Für die Projektierung zur Schaffung von ökologisch wertvollen Flachwasserzonen im Seebecken genehmigt der Stadtrat einmalige Ausgaben von 1,739 Millionen Franken. Die ökologischen Massnahmen sind nötig für die Neukonzessionierung bestehender Anlagen im See, unter anderem von Hafenanlagen.

Umweltausgleich für infrastrukturelle Einschnitte

Die Stadt verfügt im Uferbereich des Zürichsees über Hafen- und Badeanlagen, Schiffstege sowie Restaurantbauten. Uferbauten an Gewässern bedeuten Einschnitte in die Natur. Ökologische Defizite, die dadurch entstehen, müssen gemäss dem Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz kompensiert werden.

Effiziente Kompensation durch Flachwasserbereiche

Die Konzessionen für den Weiterbetrieb der sechs Hafenanlagen im Stadtzürcher Seebecken laufen Ende Dezember 2026 aus. Für die Erteilung neuer Konzessionen muss die Stadt dem kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ein bewilligungsfähiges Projekt für ökologische Ersatzmassnahmen vorlegen.

Wiederverwertung von Ausbruchmaterial für ökologische Lösungen

Da die bestehenden Anlagen vor allem Flachwasserbereiche beeinträchtigen, können diese Defizite am effizientesten mit der Schaffung neuer Flachwasserbereiche kompensiert werden. Ökologisch wertvoll sind beispielweise Flachwasserbereiche, in denen genug Sonnenlicht für das Gedeihen von Wasserpflanzen vorhanden ist.

Durch Aufschüttungen im Unterwasserbereich können solche Flachwasserzonen geschaffen werden. Als Material für die Seeschüttungen besteht die Absicht, das Ausbruchmaterial von nahe gelegenen Tunnelprojekten der SBB zu nutzen. Die Wiederverwertung dieses umfangreichen Ausbruchmaterials wäre eine wirtschaftliche und ökologische Lösung.

Mit den Seeschüttungen können grössere ökologische Ersatzflächen geschaffen werden als für die sechs bestehenden Hafenanlagen notwendig sind. Dies ist aus gesamtstädtischer Sicht sinnvoll, da in den nächsten Jahren weitere Anlagen rekonzessioniert werden müssen. Die Stadt erhebt daher aktuell den Gesamtbedarf an ökologischen Ersatzflächen im Gewässerbereich.

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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