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Josef-Areal Planung: Stadtrat lehnt Motion ab

Der Stadtrat lehnt die Motion zum Josef-Areal ab und fordert ihre Umwandlung in ein Postulat, da umfangreiche Abklärungen die Frist von zwei Jahren übersteigen. Es bleibt unklar, ob die gewünschten Forderungen überhaupt umgesetzt werden können.

2024-02-28 13:05:06
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Quelle: Stadt Zürich

Für eine sorgfältige Prüfung der Anliegen sind umfangreiche Abklärungen notwendig, die in der begrenzten Frist einer Motion nicht zu leisten sind. Deshalb lehnt der Stadtrat die von den AL-, Grüne-, GLP-, SP- und Die Mitte/EVP-Fraktionen eingereichte Motion zum Josef-Areal ab und beantragt ihre Umwandlung in ein Postulat. Es ist ebenfalls noch offen, inwiefern die gewünschten Forderungen überhaupt umgesetzt werden können.

Planung auf dem Josef-Areal: Forderungen der Fraktionen

Am 6. Dezember 2023 reichten die AL-, Grüne-, GLP-, SP- und Die Mitte/EVP-Fraktionen eine Motion (GR Nr. 2023/562) zur Planung auf dem Josef-Areal ein. Darin werden neben den geplanten Alterswohnungen zusätzliche gemeinnützige Wohnungen und Gewerberäume mit ausreichendem Grün- und Freiraum gefordert. Zudem soll der Abschnitt der Josefstrasse vor dem Areal so umzoniert werden, dass dieser zukünftig Teil des Grün- und Freiraums werden kann.

Um die Machbarkeit zusätzlicher gemeinnütziger Wohnungen und Gewerberäume und einer allfälligen Auszonung des angrenzenden Strassenraums sorgfältig zu prüfen, sind umfangreiche Abklärungen und ein zielführendes, qualitätssicherndes Verfahren mit Mitwirkung notwendig. Diese Arbeiten brauchen Zeit und lassen sich zusammen mit der geforderten planungsrechtlichen Umsetzung nicht in der von einer Motion gesetzten Frist von zwei Jahren erledigen. Zudem ist aktuell noch offen, ob die Anliegen tatsächlich umgesetzt werden können.

Stadtrat lehnt Entgegennahme der Motion ab

Insbesondere deshalb, weil der geforderte Anteil an Wohnungen in der Grössenordnung der auf dem Koch-Areal geplanten Wohnungen für 900 Personen liegt. Die Vergleiche zeigen, dass diese ergänzenden Nutzungen zu einer viel höheren baulichen Dichte auf dem Areal führen würde, die auf ihre Nachhaltigkeit und Machbarkeit überprüft werden muss. Daher lehnt der Stadtrat die Entgegennahme der Motion ab und beantragt die Umwandlung in ein Postulat.

Das Entwicklungskonzept für das Josef-Areal wurde basierend auf einer Testplanung mit breit abgestützter Mitwirkung erarbeitet und vom Stadtrat im Juli 2022 verabschiedet (STRB 0636/2022). Der Stadtrat hält an den darin festgelegten Nutzungen fest. Mit den von der Motion geforderten ergänzenden Nutzungen auf dem Areal müssen nun allerdings die räumliche Gliederung, die verträgliche Dichte, die Freiräume, die Nutzungsverteilung, der Lärmschutz, die angemessene Höhe der Gebäude sowie die Schulraumplanung im Quartier überprüft werden.

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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