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Asyl- und Schutzgesuche in der Schweiz bleiben hoch: Kanton Zürich baut Unterbringungsinfrastruktur aus

Die Asyl- und Schutzgesuche in der Schweiz bleiben hoch, weshalb der Kanton Zürich seine Unterbringungsinfrastruktur ausbaut, um dieser Situation gerecht zu werden. Der Bund rechnet auch für das Jahr 2024 mit einer unverändert hohen Anzahl von neuen Asylgesuchen und Anträgen für den Status S.

2024-01-31 14:05:23
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Quelle: Kanton Zürich

Asyl- und Schutzgesuche in der Schweiz bleiben hoch: Kanton Zürich baut Unterbringungsinfrastruktur aus

  • Der Bund rechnet auch 2024 mit einer unverändert hohen Anzahl neuer Asylgesuche und Anträge für Status S.
  • Um dieser Situation gerecht zu werden, baut der Kanton Zürich seine Asyl- und Schutzunterbringungsinfrastruktur aus.
  • Um weiterhin ausreichend Unterbringungsplätze zur Verfügung zu haben, wird die Aufnahmequote der Gemeinden erhöht.
Die Asylsituation in der Schweiz bleibt eine Herausforderung für den Bund, die Kantone und die Gemeinden. Neben der hohen Anzahl neuer Asylgesuche sah sich die Schweiz auch im vergangenen Jahr noch mit den Auswirkungen des seit über zwei Jahren andauernden Ukraine-Konflikts konfrontiert. Die Auslastung der Asylunterbringungsstrukturen im Kanton Zürich ist dementsprechend sehr hoch.

Höhere Aufnahmequote der Gemeinden und Ausbau der Unterbringungsstrukturen

Im letzten Jahr wurden in der Schweiz rund 30.000 Asylgesuche gestellt. Auch für das Jahr 2024 wird mit einer ähnlich hohen Anzahl neuer Gesuche gerechnet. Gemäß dem bevölkerungsproportionalen Verteilschlüssel ist der Kanton Zürich dazu verpflichtet, 17,9 Prozent der asyl- und schutzsuchenden Personen aufzunehmen. Die Gemeinden haben seit dem 1. Juni 2023 eine Aufnahmequote von 1,3 Prozent (13 Personen pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner). Um sicherzustellen, dass ausreichend Unterbringungsplätze zur Verfügung stehen, wird die Aufnahmequote der Gemeinden ab dem 1. Juli 2024 auf 1,6 Prozent erhöht. Der Kanton Zürich ist auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden angewiesen und schätzt ihre Unterstützung bei dieser Herausforderung. Regierungspräsident Mario Fehr betont, dass die Gemeinden einen hervorragenden Job machen und dass die Bewältigung dieser Aufgabe nur gemeinsam möglich ist. Um die Gemeinden zu entlasten, hat der Kanton Zürich seine eigenen Unterbringungskapazitäten in den letzten beiden Jahren mehr als verdoppelt. Angesichts der erwarteten Entwicklung plant die Sicherheitsdirektion weitere kantonale Strukturen. Das ehemalige See-Spital in Kilchberg wird als temporäre Unterkunft für Asyl- und Schutzsuchende genutzt werden. Die Kantonale Sozialamt beauftragt die ORS Service AG mit dem Betrieb und der Betreuung dieser Einrichtung, die rund um die Uhr gewährleistet sein wird.

Appell an den Bund: Abbau der Verfahrenspendenzen und Klärung des Status S

Da das Asylwesen eine Verbundaufgabe ist, erwartet der Kanton Zürich vom Bund, dass die rund 15.000 ausstehenden Asylverfahren so schnell wie möglich abgebaut werden. Es gibt immer noch zu viele Personen, die in kantonalen und kommunalen Strukturen auf ihre Entscheidung warten, ob sie ausreisen müssen oder ob eine Integration möglich ist. Der Bund muss auch dringend klären, wie er in Zukunft mit schutzbedürftigen Personen aus der Ukraine umgehen will. Rund 75 Prozent der Personen, die für die Aufnahmequote der Gemeinden relevant sind, haben derzeit den Status S. Sicherheitsdirektor Mario Fehr betont, dass die Kantone und Gemeinden verlässliche Partner sind, aber der Bund seine Verantwortung vollständig wahrnehmen muss.

(Quelle:Kanton Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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