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Testkäufe zur Einhaltung des Jugendschutzgesetzes in Zürich: Verbesserung bei Bier und Tabak, Handlungsbedarf bei Spirituosen

Die Verkaufsquote von Spirituosen an Minderjährige in Zürich sinkt weiterhin, wie die Jahresbilanz der Testkäufe zeigt. Die Zusammenarbeit zwischen der Suchtpräventionsstelle und der Stadtpolizei zeigt positive Ergebnisse.

2024-01-10 11:05:12
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Quelle: Stadt Zürich

  • Die Verkaufsquote von Spirituosen an Minderjährige sinkt weiterhin
  • Im letzten Jahr wurden so viele Testkäufe wie noch nie durchgeführt
  • Die Zusammenarbeit zwischen Suchtpräventionsstelle und Stadtpolizei zeigt positive Ergebnisse

Die Jahresbilanz der Testkäufe zur Einhaltung der Jugendschutzgesetze in Zürich zeigt erneut eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 207 Testkäufe durchgeführt, bei denen jugendliche Testkäufer*innen alkoholische Getränke oder Tabakprodukte erwerben wollten, obwohl sie das erforderliche Alter noch nicht erreicht hatten. Dabei wurde in 51 Fällen illegal verkauft, was einer Verkaufsquote von knapp 25 % entspricht. Dies ist eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren (2022: 31 %; 2021: 49 %).

Positive Entwicklung bei Bier- und Tabakverkäufen

Betrachtet man die einzelnen Produktkategorien, zeigt sich eine positive Entwicklung bei den Testkäufen von Bier und Tabak. Bei den 98 Bier-Testkäufen wurde in gut 21 % der Fälle illegal verkauft, gegenüber 23 % im Vorjahr. Bei den 60 Tabak-Testkäufen waren es noch 13 %, während es im Vorjahr 16 % waren.

Handlungsbedarf bei Spirituosenverkauf an Jugendliche

Jedoch bleibt der Handlungsbedarf beim Verkauf von Spirituosen an Minderjährige bestehen. Bei den 49 Testkäufen von "hartem" Alkohol wurde in 45 % der Fälle an 16- oder 17-Jährige verkauft, im Vergleich zu 66 % im Vorjahr.

Die Testkäufe werden seit 2005 in Zusammenarbeit zwischen der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich, dem Blauen Kreuz und der Stadtpolizei Zürich durchgeführt. Dabei versuchen Jugendliche unter 16 Jahren Bier oder Tabak sowie Jugendliche unter 18 Jahren Spirituosen zu erwerben. Verkäufer*innen, die den Jugendlichen Alkohol oder Tabak verkaufen, werden unmittelbar nach dem Testkauf durch die Polizei auf die Verfehlung aufmerksam gemacht und es werden rechtliche Massnahmen eingeleitet.

Weiterhin Sensibilisierung des Verkaufspersonals

Die städtischen Behörden setzen neben Kontrollen und Strafen auch auf die Sensibilisierung des Verkaufspersonals. Die patentinhabenden Personen werden unterstützt und mit Schulungsmöglichkeiten und Hilfsmitteln zur Altersbestimmung ausgestattet. Diese Strategie scheint sich langsam in weniger illegalen Verkäufen auszudrücken.

(Quelle:Stadt Zürich Bearbeitet mit ChatGPT)

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Testkäufe Jugendschutzgesetzes Zürich: Verbesserung Bier Tabak, Handlungsbedarf Spirituosen



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