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Wissenschaft

KI-Klappe macht mit Katzenjammer Schluss

Endlich verhindert eine Katzenklappe, dass Katzen ihre Beute ins Haus bringen

  • KI-Klappe macht mit Katzenjammer Schluss
    KI-Klappe macht mit Katzenjammer Schluss (Bild: ETH Zürich)
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    KI-Klappe macht mit Katzenjammer Schluss (Bild: ETH Zürich)
2023-04-20 13:25:05
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Quelle: ETH Zürich

Endlich verhindert eine Katzenklappe, dass Katzen ihre Beute ins Haus bringen, wie die ETH Zürich berichtet.

Flappie Technologies, ein Start-up der ETH Zürich, sei mit künstlicher Intelligenz und Schweizer Know-how auf Erfolgskurs. Die Katze lasse das Mausen nicht: Jahrelang mussten die Widlers die grausigen Überreste der Beutetiere entsorgen, die ihnen ihre Katzen Dixie und Rocky als «Geschenke» ins Haus schleppten.

Doch damit sei jetzt Schluss. Die zweieiigen Zwillinge Oliver und Denis Widler haben Flappie entwickelt, eine mit künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerte Hightech-Katzenklappe, die das Duo demnächst auf den Markt bringen will.Flappie sei kein gewöhnliches Katzentürchen.

Es sei möglicherweise das erste, das künstliche Intelligenz mit einem integrierten Beuteerkennungssystem kombiniert. Die intelligente Katzenklappe setzt auf ein ausgeklügeltes nachtsichtfähiges System mit Bewegungsmelder, Infrarotkamera und Infrarotbeleuchtung.

Ähnlich wie eine Gesichtserkennungssoftware prüft ein eigens entwickelter Algorithmus automatisch, ob die Katze ein Beutetier im Maul habe – sei es eine Maus, ein Vogel oder gar eine Schlange. Wird eine lebende oder tote Beute erkannt, löst Flappie einen Mechanismus aus, der die Katze aussperrt.

Um ins Haus zu kommen, muss sie zunächst lernen, ihr Mitbringsel draussen zu lassen. Erst dann entriegelt Flappie die Klappe.

In einem optionalen nächsten Schritt erkennt der programmierte Mikrochip von Flappie Katzen mit Chip persönlich und lasse nur diejenigen hinein, die zum Haushalt gehören.«Wir haben festgestellt, dass Katzen entgegen der landläufigen Meinung erstaunlich intelligent sind», sagt Oliver Widler. «Dixie, Rocky und unsere anderen Testkatzen haben schnell gelernt, ihre Beute loszulassen, wenn sie ins Haus wollen.»Denis Widler erklärt: «Das Flappie-Universum vertieft die Bindung mit der Katze.

Und für Zahlenmenschen stellen wir sogar Statistiken zur Verfügung.»Oliver Widler habe schon immer gerne getüftelt. Mit zehn Jahren baute und installierte er in seinem Zimmer eine Klingel, die ihn vor seinen Eltern warnte.

Vor Kurzem habe er an der ETH Zürich ein Master-Studium in Maschineningenieurwissenschaften mit Schwerpunkt Robotik abgeschlossen. Die Kompetenzen, die er bei der Entwicklung von Flappie genutzt hat, beruhen auch auf der Beschäftigung mit konsumentenorientierter Produktentwicklung in seinem Bachelor-Studium an der ETH.

Dort hatte er die Freiheit, Computerzeichnungen zu erstellen und im 3D-Druck Prototypen seiner Ideen zu entwickeln.Im Master-Studium erweiterte Oliver Widler seine Fähigkeiten in Forschung und Entwicklung mit Veranstaltungen in Elektrotechnik, Computer Vision, Maschinenlernen und Datenwissenschaft. All das kommt in der Konzeption und im Algorithmus des Katzentürchens zum Tragen.

«Die ursprüngliche Idee für Flappie stammt jedoch von unserer Mutter, die vermutlich am häufigsten die Geschenke der Katzen weggeputzt hat», schmunzelt Oliver Widler.Denis Widler, Erfinder und Absolvent der Universität Zürich, sei der kaufmännische Kopf von Flappie. Er habe kürzlich seine Masterarbeit in Business Innovation an der Universität Sankt Gallen (HSG) eingereicht.

Alles, was er im Studium gelernt hat, gilt nach seinen Worten auch für das Geschäftsmodell und für die Community, die die Brüder um Flappie herum aufbauen und die für die Heimtierbranche viel wichtiger werden könnte als die Hightech-Katzenklappe.Für Denis Widler beruht der Erfolg von Flappie nicht zuletzt auf dem Student Project House (SPH) der ETH Zürich, wo die Widlers die Klappe entwickelt haben: «Das Student Project House sei grandios: Man könne da seine Ideen präsentieren und sich mit kritischen Fragen auseinandersetzen, und zwar in einem inspirierenden, unterstützenden Netzwerk. Auch das Coaching dort habe uns sehr geholfen.»Im SPH haben die Studierenden nicht nur Zugang zu Werkzeugen und Maschinen, darunter mehrere 3D-Drucker, sondern auch zu Coaching und Netzwerken mit erfahrenen Expertinnen und Experten.

Dank diesem kreativen Umfeld konnten die Gebrüder Widler ihr Projekt von der blossen Idee zum ersten Prototyp entwickeln.Von der Ideenphase bis zum offiziellen Start ihres Start-ups Flappie Technologies brauchten Oliver und Denis Widler kaum mehr als ein Jahr. Einfach war der Weg jedoch nicht.

Oliver erzählt, mit welchen Rückschlägen Erfinder zu kämpfen haben, besonders in der Produktentwicklungsphase. Trotz der Herausforderungen sei eines klar: Flappie werde die Beziehung zwischen Familien und ihren Katzen entspannter machen..

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