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Massnahmen zur Verkehrsberuhigung wirken

2022-12-19 14:05:06
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Quelle: Stadt Zürich

Im Frühsommer 2022 wurden in der Hardturmstrasse Sofortmassnahmen zur Verkehrsberuhigung umgesetzt, wie die Stadt Zürich mitteilt.

Die Wirkungsanalyse im Oktober zeigt, dass die signalisierte Geschwindigkeit eingehalten werde und sich der Autoverkehr um rund 25 Prozent reduzierte. Vor der Umsetzung der Sofortmassnahmen wurde die Hardturmstrasse zur Durchfahrt genutzt und oft wurde Tempo 30 nicht eingehalten.

Die Sofortmassnahmen beinhalten die neue Aufteilung der Strasse mit Kernfahrbahn, 2,2 Meter breiten Velostreifen, vier Engstellen und einer Belebung des breiten, südlichen Trottoirs sowie ein Fahrverbot für Lastwagen und Cars. Ziel war, den Verkehr zu verlangsamen und zu reduzieren.Um die Wirksamkeit der Massnahmen auf die Geschwindigkeit sowie auf die Reduktion des Autoverkehrs zu analysieren, wurden Verkehrsbewegungen des motorisierten Verkehrs im September 2021 im gesamten Gebiet Hardturm-/Förrlibuckstrasse erhoben.

Dabei kamen an acht verschiedenen Standorten 20 Messgeräte zum Einsatz. Im Oktober 2022 wurde die Messung wiederholt.

Aus dem Vergleich der Messresultate zeigt sich, dass an einem Werktag durchschnittlich 1700 Fahrzeuge (Fz) weniger durch die Hardturmstrasse fahren als 2021 (neu total rund 4700 Fz/Tag). Das sei eine Abnahme von rund 25 Prozent.

Wie beabsichtigt, fährt der umverlagerte Verkehr mehrheitlich über die Pfingstweidstrasse.Zeitgleich zur Erhebung der Verkehrsbewegungen wurden an der Hardturmstrasse Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. An beiden Messstandorten und in beide Fahrtrichtungen konnten die gefahrenen Geschwindigkeiten von 40 km/h auf 33 km/h reduziert werden.Vom 3. bis 28. Oktober 2022 wurde eine Onlinebefragung der Bevölkerung durchgeführt.

Es haben insgesamt 964 Personen teilgenommen. Die Befragten beurteilen die Gesamtheit aller Sofortmassnahmen für den Verkehr und das Trottoir Süd mit 44,5 % mehrheitlich positiv, 36,5 % lehnen sie ab, 19 % seien noch unschlüssig.

Die Beurteilung der verkehrlichen Massnahmen fällt unterschiedlich aus: Der Velostreifen, das Lastwagenfahrverbot und der neue Fussgängerstreifen beim ehemaligen Stadion werden von einer klaren Mehrheit begrüsst. Auf Ablehnung hingegen stossen die Fahrbahnverengungen.Die Sofortmassnahmen erzielen die prognostizierte Wirkung.

Die Verkehrsmengen sowie die Geschwindigkeit konnten im Rahmen der Möglichkeiten reduziert werden. Die Möblierung auf dem Trottoir Süd lädt zum Begegnen und Verweilen ein.

Aus der Onlinebefragung seien hilfreiche Rückmeldungen sowie Quartierwissen eingegangen. Diese fliessen in das kommende Sanierungsprojekt Hardturmstrasse mit Realisierungshorizont 2028 bis 2030 ein.

Aber auch die Sofortmassnahmen werden optimiert. Die Verkehrslenkung werde weiterhin begleitet und justiert.

Die Fahrbahnengnisse sollen besser erkennbar gemacht und die Konfliktsituation zwischen Velo- und Autofahrenden entschärft werden. Die Möblierung auf dem Trottoir werde in Absprache mit dem Quartier punktuell angepasst. .

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