Logo myzuri.ch

Regional

«Zürich meets Berlin» – Wissen teilen an der Berlin Science Week

2022-11-17 14:05:07
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Zürich

Der Auftritt von Zürich an der diesjährigen Berlin Science Week fand grossen Anklang, wie die Stadt Zürich mitteilt.

In rund zwanzig Veranstaltungen und zahlreichen Austauschformaten konnte der wissenschaftliche, der touristische, der kulturelle und der politische Dialog zwischen Zürich und Berlin vertieft werden. In Kooperation mit der Berlin Science Week stand in diesem Jahr die Forschung im Bereich Nachhaltigkeit im Zentrum.

Vom 4. bis zum 8. November 2022 fand in Berlin das Festival «Zürich meets Berlin» im Rahmen der Berlin Science Week statt. Mit über 1400 Teilnehmenden an rund zwanzig Veranstaltungen konnte ein wissenschaftlicher, touristischer, kultureller und politischer Dialog zwischen den beiden Städten gestärkt werden.

Die deutschen Medien widmeten den verschiedenen Events mehrere Beiträge.Zum ersten Mal wurde das Festival «Zürich meets» im Rahmen einer bestehenden Veranstaltung integriert, um Synergien mit lokalen Organisationen zu schaffen. Die Berlin Science Week fand vom 1. bis zum 10. November dezentral in ganz Berlin statt und beinhaltete mehrere hundert Veranstaltungen.

Am 4. und 5. November fand im Museum für Naturkunde der Berlin Science Week Campus statt – ein Highlight der Wissenschaftswoche. In der Eingangshalle des Museums erhielt der stadtbekannte, über 13 Meter hohe Brachiosaurus brancai Gesellschaft von verschiedenen Ausstellungen der Zürcher Hochschulen.Die ETH Zürich präsentierte mit «Material Shapes the Ages» innovative Forschung aus der Materialwissenschaft.

Materialien haben einen so tiefgreifenden Einfluss auf die Menschheit, dass wir ganze historische Zeitalter nach ihnen benennen. Ob in der Bronzezeit oder im Siliziumzeitalter – neue Materialien führten jeweils zu einem technologischen Fortschritt und gesellschaftlichen Umwälzungen.

Auch heute haben Materialien grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Die Universität Zürich (UZH) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) machten in zwei Kooperationsprojekten auf sich aufmerksam.

Die Ausstellung «Gletscher als Fieberthermometer des Klimawandels» in Kombination mit dem Aletschgletschermodell aus dem 19. Jahrhundert der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) machte die Veränderungen in unseren Alpen direkt erlebbar: Der Blick in die 3D-Brille zeigte den Besucher*innen, wie die Eismassen des Aletschgletschers bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wegschmelzen und stattdessen neue Seen entstehen. Die Ausstellung werde noch bis und mit Ende Juni 2023 im Humboldt-Labor der HUB zu sehen sein.Zum anderen widmeten sich die beiden Zürcher Hochschulen dem Gold, einem Rohstoff, auf den wir im Alltag nicht mehr verzichten können, in der Podiumsdiskussion und Ausstellung «Digital Gold».

Etwa 7 Prozent der weltweiten Goldreserven fliessen in die Technologiebranche, in unsere Mobilgeräte und Tablets. In starkem Kontrast zu diesen glänzenden Geräten stehen die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter*innen in Abbaugebieten wie dem Kongo.

Dies konnte durch die Zusammenarbeit der zwei Hochschulen dokumentiert und visualisiert werden.Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) lancierte im Rahmen von «Zürich meets Berlin» eine Partnerschaft mit dem Food Campus Berlin. Das Exponat «Regenerative Food for a Healthy Planet» der ZHAW und ihrer Berliner Kooperationspartner widmete sich im Sinne einer neuen Nachhaltigkeit der Regeneration im Food-Bereich.

Die Partnerschaft mit dem Food Campus Berlin unterstreicht und verstärkt die gemeinsame Mission, mit dem eigenen und gemeinsamen Wirken eine gesunde und nachhaltige Ernährung sowie ein gerechtes, zukunftsfähiges und regeneratives Ernährungssystem zu fördern.Durch die Kooperation von «Zürich meets Berlin» mit der Berlin Science Week stand die Wissenschaft im Fokus der meisten Veranstaltungen. Jene der ZHAW fokussierten die Themen «Regenerative – the new sustainable» sowie Digitalisierung.

Die ZHAW habe sich dabei neben dem wichtigen Thema der Ernährung auch mit den Themen Kreislaufwirtschaft, Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs in Gewächshäusern oder Sustainable Smart Cities auseinandergesetzt und in interaktiven Formaten wie «Der Ökobeichtstuhl» das Publikum miteinbezogen. Eine weitere Veranstaltung der ZHAW und der Universität Potsdam mit hochkarätigen Teilnehmenden aus der Schweiz und Deutschland habe Vorteile und Herausforderungen der Digitalisierung des öffentlichen Sektors beleuchtet.Die ZHdK und die UZH vertieften die Ausstellung «Digital Gold» in einer Podiumsdiskussion.

Zusammen mit der ETH Zürich organisierte die ZHdK eine Veranstaltung, in der wichtige Fragen im Spannungsfeld zwischen künstlicher Intelligenz und Ethik gestellt wurden. Die Gemeinwohlorientierung der Digitalisierung stand auch bei der Key Note von Bart de Witte an der Veranstaltung «Die Zukunft sei offen» im Zentrum.

Die Veranstaltungen der ETH Zürich standen unter dem Motto RETHINKING LIVING: Wie können wir Menschen, Maschinen und Städte neu denken, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern? Die Zukunftsfähigkeit stand auch für die UZH im Fokus. Eine öffentliche Podiumsdiskussion drehte sich um unseren Umgang mit Wasser und dessen Einfluss auf die Biodiversität und das Klima.

Sowohl in Berlin als auch in Zürich dienen die nahen Gewässer der Wasserversorgung. Sie seien Lebensraum für Pflanzen und Tiere und werden als Erholungsgebiet genutzt.

Zugleich gehen von ihnen Gefahren für Überschwemmungen, Schäden und Wassermangel aus. Angesichts dieser Gegensätze diskutierten Wissenschaftler*innen und Expert*innen aus Berlin und Zürich über zukunftsweisende, naturbasierte Anpassungen für Grossstädte und deren Umland.Auch auf politischer Ebene wurden wichtige Themen angesprochen und die Beziehungen zwischen Zürich und Berlin vertieft.

Unter der Leitung von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh, Regierungsrätin des Kantons Zürich, habe sich die Zürcher Delegation in einem Treffen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zu den Themen Fachkräftemangel, Innovationsförderung und Forschungszusammenarbeit austauschen können. Zudem konnte Stadtpräsidentin Corine Mauch die traditionell sehr guten Beziehungen zu Berlin mit der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey in einem ersten Treffen weiterführen.Eine touristische Delegation angeführt von Guglielmo L.

Brentel, Präsident von Zürich Tourismus, besuchte Berlin Tourismus. Mit dem Direktor von Berlin Tourismus, Burkhard Kieker, diskutierten sie über Strategien zur Destinationsentwicklung und neue Ansätze zum Thema Nachhaltigkeit im Tourismus..

Suche nach Stichworten:

«Zürich meets Berlin» Science Week



Top News


» Regensdorf: Dachstockbrand verursacht grossen Sachschaden


» Oberhasli: Mutmassliche Einbrecher verhaftet


» Verkehrsmeldung zum Zürcher Silvesterlauf 2022


» Anteil der Frauen in Tech-Berufen erhöhen


» Sozialhilfe: Rasche Anpassung des Grundbedarfs an die Teuerung

Newsletter

Jeden Tag um 14.00 Uhr die neusten Meldungen aus Stadt und Katnon Zürich in Ihrem elektronischen Postfach.


Mit myzuri.ch verbinden